Zitrone-Mohn-Muffins

Öfter mal was Neues – wer sagt, dass man Mohn nur flächig als Füllung für Kuchen, , Hörnchen, Schnecken & Co. verwenden kann? Ich habe mich an Zitrone-Mohn-Muffins versucht. Eine echte Abwechslung auch für euren Kaffeetisch. Einfach, schnell und durch eine individuelle Dekoration super wandelbar und für nahezu jeden Anlass geeignet.

Zitrone-Mohn-Muffins backen

Was ihr für den Teig braucht

100 g Butter
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
150 g Mehl
2 TL Backpulver
etwas Milch
3 EL gemahlener Mohn
3 EL Zitronensaft

Was ihr für den Guss braucht

50 g Puderzucker
etwas Zitronensaft
Dekoration die euch gefällt (ich habe mich für Zuckerschrift entschieden, da ich diese schon länger mal ausprobieren wollte)

Und so einfach geht’s

Muffinförmchen in das Blech legen und Backofen auf 175°C vorheizen.

Butter mit Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel schaumig rühren. Anschließend die Eier dazu geben. Mehl mit Backpulver mischen und nach und nach zugeben. Nach Bedarf mit etwas Milch vermischen. Den Teig gut durchrühren, damit er weich wird und später gleichmäßig aufgeht.

Anschließend Mohn und Zitronensaft in die Schüssel geben. Ihr könnt an dieser Stelle gern abschmecken und je nach euren Wünschen mehr oder weniger Mohn bzw. Zitronensaft zugeben.

Teig in die Muffinförmchen aufteilen und etwa 30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Anschließend gut abkühlen lassen.

Zitrone Mohn Muffins - Backen für den Frühling

Für den Guss Puderzucker nach und nach mit Zitronensaft verrühren. Wenn die Flüssigkeit dicklich ist, ist sie perfekt. Auf den Muffins verstreichen und anschließend Muffins nach Belieben dekorieren. Hierfür könnt ihr zum Beispiel Zuckerperlen verwenden.
Ich habe mich zum ersten Mal an Zuckerschrift versucht. Diese solltet ihr vorher gut durchkneten und langsam und gleichmäßig verteilen. So könnt ihr auf jeden Muffin zum Beispiel einen Namen oder einzelne Buchstaben (OSTERN, HAPPY BIRTHDAY, PARTY, …) schreiben und die übrigen auch gern anders verzieren.

Ich bin gespannt, für welche Dekoration ihr euch entscheidet und ob euch die Zitrone-Mohn-Muffins schmecken. Hinterlasst doch ein Kommentar :)
Kerstin

Mandel-Vanille-Blechkuchen

Es ist Frühlingsanfang – zumindest auf dem Kalender. In Wirklichkeit ist es seit dem vergangenen Wochenende alles andere als frühlingshaft. Schnee und Kälte haben die Landschaft bedeckt. Und nachdem Weihnachten und die Plätzchenzeit nun doch schon ein wenig länger her sind, haben wir wieder Lust auf Mandeln und Vanille bekommen. Und auf Blechkuchen.
Das super einfache Rezept, das aber dennoch einfach super schmeckt, möchte ich euch hier gern vorstellen.

Was ihr für den Teig braucht

250 g Butter
200 g Zucker
6 Eier
3 EL Kakao
150 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Was ihr für die Vanille-Creme braucht

2 Becher Schmand
2 Becher Schlagsahne
2 EL Zucker
2 Päckchen Paradiescreme Vanillegeschmack

Was ihr für das Mandel-Topping braucht

150 g Butter
150 g Zucker
200 g Mandelplättchen

Und so einfach geht’s

Der Teig

1. Butter und Zucker schaumig schlagen
2. Eier und Kakao unterrühren
3. Mehl und Backpulver miteinander vermischen und in den Teig sieben
4. Teig auf ein gut eingefettetes und mit Semmelbröseln (zu hochdeutsch: Paniermehl ;)) bestreutes Blech geben.
5. Bei 170 Grad etwa 15-20 Minuten backen

Die Creme

Lässt sich prima machen, während der Kuchen bäckt.

1. 2 Becher Sahne und Cremepulver verrühren
2. Schmand und Zucker dazugeben.
3. Nachdem der Teig gebacken und ausgekühlt ist, gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen

Das Topping

1. Fett und Zucker im Topf schmelzen. Achtung: Erhitzt das Gemisch nicht zu schnell, da es sonst spritzt. Tipps zur Zubereitung findet ihr auch in meinem Nussecken-Rezept
2. Mandeln hinzugeben und karamellisieren lassen.
3. Leicht abkühlen lassen und anschließend auf der Creme verteilen. Achtung: Je länger die Mandeln trocknen, desto stärker kleben sie am Topf fest.

Fertig ist der perfekte Vanille-Mandel-Blechkuchen. Übrigens nicht nur für die kalte Jahreszeit, da der Geschmack ein wenig an Volksfest erinnert und durch das etwas säuerliche Topping auch prima bei etwas wärmeren Temperaturen schmeckt.

Habt ihr ein Lieblingsrezept für schnellen Blechkuchen? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!
Wenn ihr das Rezept mögt, teilt es gern! Egal ob auf Facebook, Pinterest oder WhatsApp :)
Kerstin

Weihnachtliche Geschenkidee: Mandellikör selber machen – Rezept

Vielleicht geht es euch wie mir und ihr verbindet Weihnachten automatisch mit Plätzchen, Nüssen und Orangen. All die leckeren Gerüche, die zur kalten Jahreszeit in der Küche umher schweben. Aber warum sollte all die köstlichen Sachen nur essen, wenn man sie auch trinken kann?
So kam mir die Idee zu selbstgemachtem Mandellikör. Der passt prima zur kalten Jahreszeit und eignet sich schön verpackt sogar als persönliches Geschenk aus der eigenen Küche.

Mandellikoer-Mandeln

Was braucht ihr dafür?
1 Flasche Chantré oder anderen Weinbrand (700 ml)
200 g Mandeln
150 g Kandis
2 Zimtstangen
1 Sternanis
1 Päckchen Vanillinzucker
einige Tropfen Bittermandelaroma

Diese Zutaten sind ausreichend für etwa 800 ml selbstgemachten Mandellikör.

Mandellikör selber machen – So geht’s
Zunächst die Mandeln grob hacken und in einer Pfanne andünsten. Das ist wichtig, damit die Aromastoffe aus der Mandel entweichen können und später einen möglichst intensiven Mandelgeschmack im Likör hinterlassen.
Mandeln gut auskühlen lassen und währenddessen Zimtstangen, Sternanis und einige Tropfen Bittermandelaroma in eine große Schüssel geben. Achtung: 2-3 Tropfen genügen meistens, da das Bittermandelaroma sehr intensiv schmeckt und sonst den Likörgeschmack überlagert.
Wenn die Mandeln ausgekühlt sind, gebt ihr sie zu den Zutaten in die Schüssel und gießt die Flasche Weinbrand darüber. Anschließend Vanillinzucker und Kandis zugeben und den Mandellikör einige Zeit gut umrühren. Das hilft, damit sich der Kandiszucker auflösen kann. Verwendet auch gern bereits kleineren Kandis. Würfelkandis löst sich oft auch während der Ziehzeit des Likörs nicht richtig auf!

Anschließend füllt ihr den Likör in ein großes, verschließbares Glas (zum Beispiel Essiggurkenglas) um. Sollte euer selbstgemachter Mandellikör nicht in ein Glas passen, könnt ihr ihn auch auf zwei Gläser aufteilen. Achtet aber darauf, in beiden Gläsern ungefähr gleich viel der Zutaten zu haben. Sternanis lässt sich auch gut brechen und so teilen.

Euer Mandellikör muss jetzt etwa 2-3 Wochen gut ziehen. Danach könnt ihr ihn in eine schöne Flasche umfüllen und dekorieren – zum Beispiel ganz weihnachtlich mit Tannenzweigen und einer Zimtstange. Der Likör ist kühl gelagert etwa 6 Monate haltbar.

Rezept: Mandellikör selber machen - Geschenkidee für Weihnachten

Da mein Mandellikör aktuell noch zieht, berichte ich euch in 3 Wochen, wie er schmeckt und wie ich ihn verpackt habe. Dazu ist auch ein kleines Freebie geplant, also bleibt gespannt! :)

UPDATE: Inzwischen ist das Freebie online! Gleich reinlesen.

PS: Selbstgemachter Mandellikör schmeckt auch ganz prima, wenn ihr ihn leicht erhitzt und etwas Sahne darauf gebt. Warm, süß, weihnachtlich!

Habt ihr schon etwas Selbstgemachtes aus der Küche verschenkt? Ich freue mich auf eure Kommentare!
Kerstin

ZUCCHINILIEBE (zusammenfassung)

Letzte Woche ist meine Blogparade zum Thema #ZucchiniLiebe zu Ende gegangen. Ziel der Blogparade war es, eine Sammlung toller Rezepte rund um die Zucchini zusammenzustellen. Deshalb möchte ich mich bei allen Teilnehmer bedanken – schön, dass ihr so zahlreich mitgemacht und so kreative Rezepte beigesteuert habt!
Deshalb möchte ich euch jetzt alle Rezepte vorstellen :)

Zucchini-Liebe

Gefüllte Zucchini mit Reis und Feta von Kleinstadtschwatz
Bei Kleinstadtschwatz lernt ihr ein tolles Rezept für gefüllte Zucchini ohne Fleisch kennen.

Barbecue-Zucchini von Kontaktgrill
Sommerzeit ist Zucchinizeit und Sommerzeit ist Grillzeitt. Deshalb sind die Barbecue-Zucchini von Kontaktgrill ein echtes Muss. Hier erfahrt ihr auch, wie ihr Zucchini im Backofen zubereiten könnt.

Gnocchi-Zucchini-Auflauf von Mad4Carsblog
Leckeren Zucchiniauflauf auf italienisch? Den gibt es auf dem Mad4Carsblog. Schmeckt sahnig-cremig und einfach lecker.

Gegrillte Zucchinis mariniert mit Pfefferminze von Emmi’s Cookinside.blog
Pfefferminze gehört in den Tee und in Kaugummis? Falsch – mit Emmis leckerer Marinade schmeckt sie auch auch auf dem Grill und verleiht den Zucchinis die richtige Würze.

Zucchini-Nuss-Kuchen von zweitoechter.de
Nusskuchen mal anders – mit fein geriebenen Zucchini, die den Kuchen besonders saftig und lecker machen.

Zucchini-Tarte von fraupodenco.de
Lust auf superleckere Tarte? Am besten mit Tomaten und Zucchini. In nur 30-40 Minuten im Ofen genussfertig ;)

Zucchiniwaffeln von LittleRedTemptations
Auch Waffeln lassen sich mit Zucchini zu einem ganz außergewöhnlichen Gericht verwandeln.

Zucchinimuffins von KleineZauberwerke
Neben Waffeln und Kuchen gibt es noch ein Gebäck, das sich mithilfe von Zucchini verfeinern und genießen lässt – Muffins.

Zucchinischiffchen von KleineZauberwerke
Außerdem stellt KleineZauberwerke noch einen richtigen Klassiker vor – Zucchinischiffchen, gefüllt mit einer Überraschungsfüllung. Denn statt dem typischen Hackfleisch verwendet sie Thunfisch.

Ich selbst habe auch noch zwei Rezepte in petto.
Einmal möchte ich euch meine Zucchini-Paprika-Grillspieße vorstellen. Die sind letztes Jahr im Rahmen einer Grillparty entstanden und kommen seitdem immer mal wieder auf den Grill.
Das andere Rezept ist ein klassisches Zucchini-Gemüse mit Tomaten. Schmeckt hervorragend zu Kartoffeln und ist vor allem bei heißen Tagen lecker-leicht.

Habt ihr noch andere Rezeptideen? Dann schreibt sie doch gern in die Kommentare :) Ich freue mich auch über Erfahrungsberichte zu den jeweiligen Rezepten ;)

Kerstin

APFELRÖSCHEN

Es ist soweit – gestern war der meteorologische Herbstanfang. Und pünktlich zum Termin im Kalender hat sich auch das Wetter umgestellt. Kühlere Temperaturen und Regen, Regen, Regen. Das perfekte Wetter, um endlich mal wieder zu backen.
Und da Herbstzeit auch Apfelzeit ist und ich schon länger mal die leckeren Apfelröschen ausprobieren wollte, war nach kurzer Zeit klar, was ich backe.

Zutaten für 12 Stück (1 Muffin-Blech)
2 Packungen Butter-Blätterteig
4 Äpfel
Aprikosenkonfitüre
Zitronensaft
Zimt

Äpfel waschen, trocknen, entkernen. Dann von oben nach unten schälen, sodass am Rand immer etwas von der Schale stehen bleibt. Diese Methode ist viel besser als die, den Apfel in dünne Scheiben zu schneiden, da die Äpfel so hauchdünn werden.
Anschließend mit Zitronensaft beträufeln.
Blätterteig ausrollen und quer in 6 Streifen schneiden (d.h. ca. 6,5 x24 cm). Alle Teigstreifen mit Konfitüre bestreichen. Apfelscheiben darauf verteilen, etwas soll überstehen. Mit Zimt bestreuen.
Teig einknicken, sodass auf der äußeren Seite etwas Äpfel raus schauen. Aufrollen und in eingefettete Muffinform geben.

Bei 175° etwa 40 Minuten backen. Abkühlen lassen; anschließend (wenn gewünscht) mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Mit diesem Beitrag möchte ich an der Blogparade von Julias Torten und Törtchen teilnehmen – sie hat dazu aufgerufen, im Herbst saisonal zu backen. Eine tolle Aktion, die ich hiermit gern unterstützen möchte! Also falls ihr bis 20. September noch ein leckeres Rezept rund um Äpfel, Birnen & Co. habt, meldet euch bei ihr :)

Kersti

ZUCCHINI-LIEBE (blogparade)

Endlich ist es wieder so weit: Es ist Zucchini-Zeit. Wir haben dieses Jahr zwei Pflanzen gesetzt (eine allein ist meistens nicht so effektiv), und schon zu Beginn der letzten Woche haben wir die erste Zucchini geerntet. Weil ich ein großer Zucchini-Fan bin und denke, dass es nicht nur mir so geht, möchte ich zum Thema Zucchini-Liebe eine Blogparade ins Leben rufen.

Zucchini-Liebe.jpg

Schreibt auf eurem Blog euer Lieblings-Zucchini-Rezept und verlinkt auf die Aktion bei Altmühltaltipps. Ich sammle alle Artikel zu dem Thema und veröffentliche sie am Ende in einem gesonderen Post mit Link zu eurem Blog – so kommen wir gemeinsam an ein kleines (oder großes? :)) Zucchini-Rezeptbuch.
Die Blogparade startet heute und läuft bis Freitag, 01.09.2017 um 12:00 Uhr.
Ich freue mich auf eure Beiträge und möchte direkt mit meinem ZucchiniLiebe-Rezept beginnen.

Zucchini-Gemüse

Zutaten:
1 große Zucchini (oder 2 kleine ;))
4 Tomaten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen

Zucchini-Gemuese-Zutaten-Tomaten

Zubereitung:
Zucchini und Tomaten in etwa 1 Zentimeter große Würfel schneiden. Zwiebel würfeln, Knoblauch hacken. Öl in Pfanne gießen und erhitzen. Zunächst Zucchini mit Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Dann Tomaten in die Pfanne geben und alles gut mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und etwas Curry würzen. Kräuter wie Basilikum und Dill hinzu geben und das Zucchinigemüse etwa 30 Minuten kochen lassen, bis das Gemüse angenehm weich wird.

Zucchini-Gemuese-Rezept-Sommer

Da die Tomaten genügend Feuchtigkeit abgeben, müsst ihr das Gemüse gar nicht aufgießen und keine extra Soße dazu machen.
Schmeckt hervorragend zu Salzkartoffeln oder Reis. Wer auf Fleisch nicht verzichten will: Wiener Würstchen ergänzen das Essen perfekt.
So kommt ihr schnell und einfach an ein total leckeres Sommer-Essen.

Probiert es doch mal aus. Freue mich auf eure Einsendungen zur Blogparade und über Kommentare zum Thema!
Kerstin

TIRAMISU-JOHANNISBEER-HERZEN

Der Muttertag steht vor der Tür – da bietet sich doch der Klassiker aller Geschenke an: Blumenstrauß und süßes Gebäck. Überrascht eure Mama doch mit Tiramisu-Johannisbeer-Herzen!
Die schmecken nicht nur superlecker, sondern sind auch bei warmen Temperaturen frisch.

Zutaten für 1 Blech (je nach Herzform-Größe zwischen 15-30 Stück):

Bisquitteig:
3 Eier, 150 g Zucker, 40 g Speisestärke, 60 g Mehl, Backpulver
Mascarpone-Creme:
1 Päckchen Gelantine (oder 6 Blatt), 750 g Quark, 500 g Mascarpone, etwas Zitronensaft, 150 g Zucker, 600 g Sahne, etwas Cranberry-Likör
Marmeladen-Topping:
1/2 Päckchen Gelantine (oder 2 Blatt), rote Johannisbeermarmelade (oder jede andere rote Marmelade), etwas Cranberry-Likör

Zubereitung

1. Bisquitteig:
Verwendet ein Blech, das etwas höher ist und fettet es gut ein. Ihr könnt es mit Mehl oder Paniermehl bestäuben, damit sich der Teig nachher leichter lösen lässt.
Die Eier trennen. Eischnee schlagen und das Eigelb mit 150 g Zucker gut verrühren. Dann Eischnee dazu geben. Speisestärke, Mehl und eine kleine Prise (max. ¼ Teelöffel) Backpulver mit dem Schneebesen dazugeben. Dabei nicht zu schnell rühren, da der Teig sonst zerfällt.
Bei 175°C Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten backen und gut auskühlen lassen. Das ist wichtig, weil die Creme sonst zerfällt.

2. Mascarpone-Creme:
Quark, Mascarpone, Zitronensaft und Zucker verrühren. Mit etwas Likör – ich habe dafür Cranberry-Likör verwendet – abschmecken.
Die Sahne schlagen.
Dann ein Päckchen Gelantine einweichen und quellen lassen. Die Gelantine erhitzen, bis sie leicht kocht. Anschließend kann die Creme nach und nach in die Gelantine gegeben werden. Zum Schluss auch die Sahne dazu geben. Aber Vorsichtig: Das muss zügig gehen, da die Gelantine sonst unschöne Klumpen hinterlässt.
Die Creme auf dem Teig verstreichen und ziehen lassen, damit sie hart wird und sich später nicht mit der Marmelade verbindet. Am besten stellt ihr die Herzen bis dahin kühl.

3. Marmeladen-Topping:
Zu guter letzt fehlt noch die Johannisbeermarmelade.
Löst hierfür ein halbes Päckchen (oder 2 Blatt) Gelantine auf und rührt die rote Marmelade hinein. Auch hier könnt ihr noch mal einen Esslöffel Likör hinzu geben.
Anschließend den Kuchen gut trocknen lassen.

4. Zu guter Letzt
Damit aus dem einfachen Blechkuchen süße Tiramisu-Johannisbeer-Herzen werden, müsst ihr die Form mit einem Ausstecher herauslösen. Ich habe dafür ganz normale Plätzchenformen verwendet. Achtet darauf, dass die Ausstecher möglichst hoch sind, um den gesamten Kuchen durchstechen zu können.
Kleiner Tipp: Ich habe den Kuchenboden zuerst etwas gelockert, um später die ausgestochenen Herzen besser herauslösen zu können. Lasst die Herzen in der Form, bis ihr sie auf einem Teller oder einer Kuchenplatte herauslösen könnt.

Danach unbedingt kühl stellen! Durch die rohen Eier sind die Herzen wie Tiramisu sehr schnell verderblich.
Passt prima zum Kaffee oder als leckeres Dessert!

PS: Auch eine tolle Idee, wenn ihr eure/n Liebste/n überraschen oder eurer besten Freundin einfach mal Danke sagen wollt ;)

PFANNKUCHEN-GEMÜSE-WRAP

Unglaublich, das Wetter der letzten Tage! Bei so viel Sonnenschein und warmen Temperaturen hat man doch Lust auf etwas locker-leichtes. Wie wäre es mit Pfannkuchen-Gemüse-Wraps? Gehen schnell und einfach und schmecken superleicht.

Pfannkuchen-Gemüse-Wrap.jpg

Zutaten für 10 Wraps:
250 g Mehl
300 ml Milch
4 Eier
etwas Fett

250 g Quark
100 g Frischkäse
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 Paprika
2 Karotten
1/2 Salatgurke
2 Essiggurken
1 Dose Mais
100 g Gouda
100 g Kochschinken
Gewürze & Kräuter

Und so geht’s:
Mehl mit Milch und Eiern zu einem Pfannkuchenteig vermengen. Gut umrühren – der Teig soll wie bei Pfannkuchen auch eher dünnflüssig sein. Eine Pfanne erhitzen und Margarine darin schmelzen. Anschließend etwa einen Schöpflöffel Teig darin verteilen. Achtet darauf, dass der Teig nicht zu dick ist, da die Pfannkuchen sonst nicht mehr so gut schmecken und schwer zu rollen sind. Erhitzt den Pfannkuchen und wendet ihn nach gegebener Zeit. Alle Pfannkuchen auf einem Teller stapeln.

Während die Pfannkuchen backen, könnt ihr schon mal mit der Gemüsefüllung beginnen. Dafür Zwiebeln, Paprika Karotten, Gurken, Gouda und Kochschinken in kleine Würfelchen schneiden. Nach Belieben könnt ihr das Ganze gern auch noch um anderes Gemüse oder Pilze ergänzen.
Die Knoblauchzehe fein hacken. Gemeinsam mit einer Dose Mais in die Schüssel geben und mit Quark und Frischkäse verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Paprikagewürz abschmecken und mit frischen Kräutern verfeinern.

Anschließend etwa 2-3 Esslöffel Gemüsefüllung auf den Pfannkuchen geben und gut verteilen. Den Pfannkuchen zu einem Wrap rollen und auf den Teller legen.

Bleiben euch ein paar Pfannkuchen übrig? Gar kein Problem: Den Rest könnt ihr in dünne Streifen schneiden und einfrieren. Dann gibt es bei Gelegenheit leckere Pfannkuchensuppe!

Viel Spaß beim Entdecken
Kerstin

GLÜHWEINHERZEN

It’s Plätzchentime – das ist das Motto des heutigen Türchens des unseres Blogger-Adventskalenders, dem so genannten Adventskränzchen. Was genau es damit auf sich hat, habe ich euch bereits in diesem Post erklärt.
Anlässlich des Mottos wollte ich euch mein erst letztes Jahr neu entdecktes Lieblings-Plätzchenrezept posten. Zwar etwas aufwändiger als das Schokoladenbrot, dafür aber ein echter Hingucker.

gluehweinherzen

Was ihr für 40 Glühweinherzen braucht?
Für den Teig:
250 g Mehl
1 TL Backpulver
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
½ Päckchen Orangenschalen-Aroma
2 Eier
100 g Butter
50 g gemahlene Mandeln

Für die Füllung:
175 ml Rotwein
50 g Zucker
1 Beutel Glühwein-Gewürz
2 TL Speisestärke
2 EL Rotwein

Für den Guss:
75 g Puderzucker
etwa 2 TL Rum oder Wasser
Hier empfiehlt es sich allerdings weniger Rum zu verwenden, da die Plätzchen sonst sehr stark nach Alkohol schmecken.

plaetzchenform-herz

Was muss ich tun?
Sämtliche Zutaten für den Teig mischen. Und mit Knethaken kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe gut durcharbeiten. Anschließend mit der Hand zu einem Teig verkneten. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr den Teig anschließend kurz im Kühlschrank ruhen lassen. Dadurch wird es leichter, ihn später auszurollen.
Kleiner Tipp: Wenn ihr später nur die Hälfte des Teigs aus dem Kühlschrank nehmt, tut ihr euch noch ein bisschen leichter.
Währenddessen den Backofen auf etwa 175°C vorheizen (Ober-/Unterhitze).
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SCHOKOLADENBROT

Superschnell, supereinfach, superlecker. Und noch dazu mega schokoladig.
Wollt ihr auch zum ersten Advent eure ersten Weihnachtsplätzchen genießen? Dann versucht es doch mit Schokoladenbrot. Innerhalb einer Stunde kommt ihr damit zum vorweihnachtlichen Plätzchengenuss.

schokoladenbrot-plaetzchen

Zutaten für 1 Blech
(Nicht unterschätzen, da ihr die Plätzchen nicht ausstecht, sondern den Teig auf das Backblech gebt, wird das ziemlich viel)
6 Eier
250 g Butter
250 g Zucker
250 g geriebene Zartbitterschokolade oder Schokostreusel
250 g geriebene Haselnüsse
3 EL Kakao
100 g Mehl
200 g Zartbitterkuvertüre
evtl. etwas Zuckerstreusel, o.ä.

Zubereitung:
Den Backofen vorheizen – 175°C, Ober-/Unterhitze.
Die Butter etwas anwärmen lassen. Butter, Eier und Zucker schaumig schlagen. Anschließend die Nüsse und die Schokostreusel zur Masse geben.
Mehl mit Kakao in einer extra Schüssel mischen und sieben. Ebenfalls in den Teig geben.
Den Teig auf ein gefettetes Blech geben. Am besten etwas Semmelbrösel bzw. Paniermehl darauf geben, damit der Teig sich später besser lösen lässt. Etwa 25 Minuten backen.
Danach aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. Währenddessen die Kuvertüre schmelzen und das Schokoladenbrot damit bestreichen. Je nach Belieben mit Zuckerstreuseln o.ä. dekorieren – ist aber kein Muss.
Anschließend das Blech gut trocknen lassen und das Schokoladenbrot in kleine Quadrate schneiden.

Ein schönes erstes Adventswochenende,
Kerstin