Altmühlhexen – Richard Auer

Schon vor einigen Jahren habe ich mein erstes Buch von Richard Auer gelesen: Walburgisöl. Gereizt hatte mich dabei, dass es ein Regionalkrimi ist, der im Altmühltal spielt. Als Regionalbloggerin also das ideale Buch.

Altmuehlhexen-Richard-Auer-Heimatkrimi-Altmuehltal-Bayern

Nachdem ich mich allerdings mit der Hauptfigur der Geschichte nicht identifizieren konnte, war das Thema Regionalroman für mich vorerst vom Tisch – bis ich Altmühlhexen geschenkt bekam.

Klappentext:

„Beim „Hexenhammer“ am ehemaligen Eichstätter Richtplatz wird die verbrannte Leiche eines Politikers gefunden, der als letzter Nachfahre des einstigen Hexenjägers Fürstbischof Johann Christoph von Westerstetten galt. Hat die Debatte um die Eichstätter Erinnerungskultur ein Todesopfer gefordert? Zusammen mit Kollege Peter Hecht muss Kommissar Mike Morgenstern tief in eine finstere Vergangenheit eintauchen, um den Fall zu lösen …“

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Ein spannender Rücktitel, der nicht zu viel verspricht. Denn im Buch geht es um die Hexenverfolgung in Eichstätt, die teils erschreckende Ausmaße annahm.
Immer wieder wird auch in der Realität darüber diskutiert, ein Mahnmal anzubringen, das an die Leiden der vielen Opfer erinnern soll. Denn die jetzige Gedenkstätte an der Henkerskapelle ist leider sehr unscheinbar. Mit diesem Thema befasst sich die Geschichte Altmühlhexen. Umwoben von einer Kriminalgeschichte, die den Kommissar Mike Morgenstern an viele bekannte Schauorte führt – beispielsweise nach Wellheim und an die Spindeltal-Ruinenkirche.

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Dabei beschreibt Richard Auer die Orte sehr genau, sodass man sich gut vorstellen kann, selbst dort zu sein – selbst wenn man diesen Ort im Altmühltal noch nicht besucht haben sollte.

 

Für Heimatfans aus dem Altmühltal daher ein echtes Muss.

Das Buch kostet 10,90 €.
ISBN: 978-3-7408-0037-6

enthält Affiliate-Links

eBook vs. Buch

Als ihr die Überschrift gelesen habt, ging es euch im ersten Moment bestimmt wie mir: Ihr habt einen klaren Favoriten.

So ist das zumindest bei mir. Seit es Kindle & Co. gibt habe ich noch kein einziges Mal auch nur einen Gedanken daran verschwendet, mir ein eBook anzuschaffen. Ich bin ein Fan von „echten Büchern“ und möchte das auch nicht ändern. Ich liebe das Gefühl von Papier zwischen meinen Fingern und ich liebe es, wenn der Einband auf irgendeine Art veredelt ist. Sei es durch tolles, haptisches Papier oder durch eine Folierung. Ich mag es, es mir mit einem guten Buch und einer heißen Tasse Tee gemütlich zu machen.

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Allein deshalb scheint es mir abwegig, mir einen eBook-Reader oder ein Tablet zuzulegen. Ein Instrument um Bücher zu lesen, die meist gefühlt nicht viel günstiger sind als ein echtes, gedrucktes Buch. Um mich dann mit einem kalten Stück Metall zurückzuziehen und – wie wir es heutzutage ohnehin schon viel zu häufig tun – auf ein Display zu starren.

Als ich auf senkpiel.net gelesen habe, dass es dort eine Blogparade zu dem Thema eBook oder „echtes Buch“ gibt, war mir also klar, dass ich mitmachen und euch meine alteingesessene Meinung kundtun muss :)

Aber welche Gründe sprechen dann eigentlich für ein eBook?

Ein großer Vorteil, der mir da sofort einfällt, ist, dass sich nicht so viele Bücher ansammeln. Klar sind Bücherregale etwas schönes, aber manchmal war ein Buch auch ein Fehlkauf und es verstaubt in einem Regal, ohne dass wir es je ein zweites Mal oder gar zu Ende lesen. Ein ziemlich trauriges Schicksal für ein Buch, wie ich finde.
Deshalb ein kleiner Tipp: Verkaufen oder weiterschenken. Gleich noch eine gute Tat für meine 7 Tipps für ein besseres Miteinander :)

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Außerdem ist ein eBook sicherlich für Schnellentschlossene eine gute Alternative. Ihr müsst nicht erst in den Buchladen oder darauf warten, dass euch das Buch geliefert wird – ihr könnt es direkt kaufen, downloaden und lesen.

Wie sieht das bei euch aus? Mögt ihr lieber eBooks oder Bücher? Und was macht ihr mit Büchern, die ihr nicht behalten wollt oder könnt?
Ich bin gespannt auf eure Kommentare :)

Kerstin

ZWEI FÜRS LEBEN

Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass ich dieses Buch in Rekordzeit lesen würde. Julia Hanels flüssiger und humorvoller Schreibstil zieht einen einfach in seinen Bann. Tolle Dialoge führen durch die schöne Geschichte, die das Buch erzählt. Aber erst mal eins nach dem anderen.

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Klappentext:
Als Anni nach einem schweren Unfall im Krankenhaus erwacht, hört sie eine fremde Stimme in ihrem Kopf. Sie gehört zu Ben, einem jungen Architekten, der behauptet, im Koma zu liegen und ihre Gedanken zu hören. Anni ist skeptisch. Doch am nächsten Tag ist Bens Stimme wieder in ihrem Kopf. Und am übernächsten auch. Schon bald werden die Gespräche mit Ben, die mal witzig und mal nachdenklich sind, zum Höhepunkt ihres Tages. Obwohl sie einander noch nie gesehen haben, kommen sich Anni und Ben immer näher. Zu nah, denn beide sind in festen Beziehungen. Trotzdem lässt sie die Stimme des anderen nicht mehr los, und Anni beginnt sich zu fragen, ob man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben kann …

Dabei wechselt die Erzählperspektive immer wieder zwischen Ben und Anni. Das führt dazu, dass man die beiden Charaktere besser kennen lernt und ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Beide Protagonisten sind sehr realistisch. Keiner ist perfekt und beide haben ihre Macken. Während Anni dazu neigt, sich ständig selbst zu bemitleiden kommt mir Ben oft etwas sprunghaft vor.

Eine tolle, gefühlvolle Geschichte mit unvorhersehbarem Ende, die ihr unbedingt lesen solltet. Gefühlvolle und nachdenkliche Dialoge, viel Romantik – einfach genial.

Das Taschenbuch Zwei fürs Leben kostet 8,99 Euro.
ISBN: 978-3-548-28672-3

Das Buch wurde mir freundlicherweise von Julia Hanel zur Verfügung gestellt.
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LIEBE, ZIMT UND ZUCKER – ein roman von JULIA HANEL

Das auffallend rosarote Buchcover zum Roman schreit förmlich nach Romantik – und die werdet ihr auch finden. Eine tolle Geschichte mit spannenden Wendungen: Wie das Leben so spielt. Im Fokus befindet sich die 28jährige Marit Jansen, deren Leben gerade an einem Wendepunkt steht.

Liebe, Zimt und Zucker - Julia Hanel

Klappentext:
Hallo J.A.,
ich habe etwas, das Ihnen gehört. Und bevor Sie jetzt in einem Anflug von Panik die Polizei rufen: Das ist keine anonyme Erpressermail, sondern die Folge von zwei sehr vollen Gläsern Weißwein und einer seit Jahrzehnten andauernden Vorliebe für Tatort. Ich habe heute einen USB-Stick im Coffeeshop gefunden und vermute, dass er Ihnen gehört. Da ich noch nie in meinem ganzen Leben ein exklusiveres Exemplar gesehen habe (Edelstahl! Gravur!) und er einige Ordner mit persönlichen Dokumenten enthält, gehe ich davon aus, dass Sie ihn wiederhaben möchten. Übrigens: Die Fotos, die Sie in Prag gemacht haben, gefallen mir sehr gut. Ich würde Ihnen allerdings raten, das nächste Mal eine kürzere Belichtungszeit zu nehmen …
Mit freundlichen Grüßen M.J. (Ich kann das auch :))

Liebe, Zimt und Zucker - Julia Hanel

Die studierte Literaturwissenschaftlerin Marit verlässt für ihren Freund Toby ihre Heimatstadt Hamburg und kommt im beschaulichen Altberg an. Dort verlässt Toby sie plötzlich und ohne ersichtlichen Grund – Marit ist am Boden zerstört. Gestrandet in der Kleinstadt trifft sie auf Heike, die Besitzerin des Coffeeshops, dem einzigen Café Altbergs. Sie bietet ihr einen Job als Barista an, den Marit annimmt.
Dort lernt die Hamburgerin viele interessante Leute kennen – die aufgeschlossene Tessa, den sympathischen Rentner Emil, ihren eigensinnigen Kollegen Moritz und den Berliner Anwalt Julian.
Eine schöne Geschichte, die vom ersten Kapitel an fesselt. Der humorvolle und lockere Schreibstil der Autorin lässt dich durch die Geschichte gleiten: Ein tolles Buch für alle Romantikfans ohne Kitsch und mit viel Gefühl.

Das Taschenbuch: Liebe, Zimt und Zucker kostet 9,99 Euro.
ISBN: 978-3548287881

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© Christina Heinig

Im Gespräch mit Julia Hanel
9 Fragen an die Autorin von „Liebe, Zimt und Zucker“ und „Zwei fürs Leben“. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten! :)

  1. Du hast dich selbst als Altmühltal-Autorin bezeichnet. Was verbindest du mit dem Altmühltal?

Ich würde eher Altmühl-Autorin sagen. Aufgewachsen bin ich nämlich in Leutershausen, ein kleines Städtchen bei Ansbach, durch das die Altmühl fließt. Unser Freibad im Sommer war das Altmühlbad, und wenn es uns da zu langweilig wurde, sind wir auch gerne mal zum Altmühlsee ins Seenland gefahren.

  1. Wer ist dein Lieblingsautor? Welches Genre liest du persönlich am liebsten?

Früher habe ich fast nur Krimis gelesen, inzwischen hat sich das aber etwas geändert. Ich lese inzwischen auch gerne Liebesromane und dystopische Romane. Den einen Lieblingsautor habe ich eigentlich nicht. Großartig finde ich aber zum Beispiel Daniel Glattauer und Elisabeth Herrmann.

  1. Gibt es ein Buch, das du empfehlen kannst?

Nein, es gibt 5000. J Eine echt schwere Frage. Ich liebe zum Beispiel „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer. Toll finde ich aber auch Klassiker wie „Stolz und Vorurteil“ oder „Überredung“ von Jane Austen. „Harry Potter“ geht einfach immer. Und die BND-Krimis von Jacques Berndorf sind auch genial. Ach ja, einfach schwer, sich festzulegen.

  1. Seit wann schreibst du?

Seit ich denken kann. Das ging schon in der Grundschule mit Tagebüchern und Abenteuergeschichten los. Richtig professionell schreibe ich seit etwa 3 Jahren. Mein erster Roman „Zwei fürs Leben“ ist 2015 erschienen.

  1. Gibt es jemanden, der dich beim Schreiben besonders inspiriert hat?

Ich lasse mich gerne von der Welt um mich herum inspirieren. Vom Alltag. Der erzählt oftmals die spannendsten Geschichten. Man muss nur die Augen aufmachen.

  1. Wann hast du entschieden, dein Hobby zum Beruf zu machen?

Ich wollte beruflich schon immer schreiben und habe mich daher auch entschieden, Germanistik zu studieren und Journalistin zu werden. Inzwischen arbeite ich in einer Art Pressestelle. Bücher schreibe ich bisher nur nebenbei.

  1. Hast du schon ein neues Buch in Planung?

Ich schreibe gerade an meinem dritten Buch, aber viel kann ich dazu noch nicht sagen. Nur dass es diesmal nicht nur in Deutschland spielen wird.

  1. Gibt es einen Ort, an dem du am liebsten schreibst?

Ich schreibe am liebsten auf meinem Sofa – eingewickelt in eine Kuscheldecke, neben mir eine Tasse Tee.

  1. Ein zentraler Gedanke in „Liebe, Zimt und Zucker“ ist der Unterschied von Groß- zu Kleinstadt. Wenn du dich entscheiden müsstest: Wo würdest du lieber leben?

Da ich aus einer Kleinstadt komme, aber auch mal eine Zeit in Hamburg gewohnt habe, kenne ich beides ganz gut und denke, dass beides seine Vor- und Nachteile hat. Ich für mich selbst habe mit Würzburg – wo ich jetzt wohne – eine ganz gute Zwischenlösung gefunden. Nicht zu groß, nicht zu klein.

Ein weiteres spannendes Interview mit Julia Hanel findet ihr auf Annasbücherstapel. Vorbeischauen lohnt sich ;)

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise von Julia Hanel zur Verfügung gestellt.
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TAGE ZUM STERNEPFLÜCKEN

Wenn ihr noch auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk für euch selbst oder eure beste Freundin seid, habe ich was für euch: Tage zum Sternepflücken von der deutschen Autorin Kyra Groh.

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Klappentext:

Liebe ist ein bisschen wie Jazz: Manchmal muss man eben improvisieren.
Layla studiert Musik und ist daran gewöhnt, die zweite Geige zu spielen. Oder vielmehr: das zweite Saxofon. Ihrer Meinung nach liegt es an dem ihr fehlenden Rampensau-Gen. Sie spielt auch in Orchestern, unterrichtet in einer Schule und arbeitet für ihren fahrigen Professor. Hinzu kommen noch ihre Familie – u .a. ihre Mutter, die hauptberuflich Glücksseminare gibt – und Freund, die sie auf Trapp halten. Für die Liebe bleibt dabei nur wenig Zeit. Bis sie eines feuchtfröhlichen Abends in Julius‘ Bett stolpert – und am nächsten Morgen feststellen muss, dass sie wieder mal nur die Zweitbesetzung ist …

Ich will ehrlich sein: Das Buchcover hat mir total gut gefallen. Das ist der Grund, weshalb ich mir den Klappentext durchgelesen und mir das Buch letztendlich gekauft habe. Und enttäuscht wurde ich dabei nicht: die Geschichte von Layla und Julius hat einen ganz eigenen Zauber. Durch den frischen und dennoch fesselnden Schreibstil von Kyra Groh liest sich das Buch sehr gut.

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Im Lauf der Geschichte lernt man Layla sehr gut kennen – mit allen Macken. Sie hat einen eigenen Charakter, Hobbys und eine Leidenschaft. Etwas, was mir bei Büchern immer besonders gut gefällt. Die Musik, Laylas ganz besonderes Faible, ist das Verbindungsstück der beiden Hauptcharaktere.
Ein echtes Muss für Romantik-Fans und ideal als Winterlektüre für kalte Tage. Denn was gibt es schöneres als sich bei einem guten Buch warm einzukuscheln?

Das Tage zum Sternepflücken – Taschenbuch kostet 9,99 Euro.
ISBN: 978-3-7341-0175-5

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EIN GANZ NEUES LEBEN – fortsetzung eines bestsellers

Heute möchte ich euch „Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes vorstellen. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung von „Ein ganzes halbes Jahr“, das ich euch vor einigen Wochen bereits gezeigt habe.
Nach Wills Tod hat sich für Louisa einiges im Leben geändert.

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Klappentext:

„Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.“

Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht.
Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.

 

Bevor ich mir das Buch gekauft habe, hatte ich einige Rezensionen gelesen – darunter auch die auf letter-space.com, die mich letztendlich dazu gebracht hat, das Buch zu kaufen. Die Gastbloggerin Jules erzählt dort, dass sie das Buch für einen Nachfolgeroman sehr gelungen findet.
Also habe ich mich auch an die Fortsetzung gewagt, bin aber nicht ganz so begeistert wie sie. Mir war die Geschichte an vielen Stellen zu überzogen und zu langatmig. Die Ernsthaftigkeit, die den ersten Band geprägt hat, fehlt mir hier komplett.

Meiner Meinung nach ist es ein zweiter Band, der, wie Jojo Moyes im Vorwort selbst erklärt, nie geplant war und deshalb auch recht holprig rüber kommt. Die Geschichte von Louisa und Will endet zwar traurig, ist aber an sich mit dem ersten Teil abgeschlossen.
Im zweiten Teil wird sie nur unnötig aufgeheizt und in die Länge gezogen. Geschmückt mit neuen Charakteren, die mir allesamt nicht wirklich sympathisch sind, bläst sich eine Geschichte auf, die an sich nicht hätte erzählt werden müssen.

Hinzu kommt – wenn auch kein inhaltliches Manko – die Tatsache, dass es den Roman nur in gebundener Form zu kaufen gibt, nicht als Taschenbuch. Das lässt es zwar etwas hochwertiger aussehen und eignet sich besser als Geschenk – ich persönlich bin aber ein Fan von Softcover-Büchern. Sie sind platzsparender, nicht so schwer, falls man sie irgendwohin mitnehmen möchte und oft auch um einiges billiger.
Ich persönlich würde – wenn ich mich noch mal entscheiden könnte – den zweiten Teil nicht mehr lesen.

Was denkt ihr über den zweiten Teil? Habt ihr ihn schon gelesen? Oder kennt ihr vielleicht ein anderes Buch, mit dem die Fortsetzung nicht mithalten konnte?
Ich freue mich über eure Kommentare und Meinungen!
Kerstin

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EIN GANZES HALBES JAHR

Viele von euch kennen den Roman von Jojo Moyes spätestens seit der Verfilmung diesen Sommer. Vielleicht geht es euch wie mir und ihr habt das Buch selbst vor dem Film gar nicht gelesen? Da stellt sich doch die Frage, ob es sich – nachdem man die Handlung ja eigentlich schon kennt – überhaupt noch lohnt, das Buch zu lesen.

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Aber fangen wir von vorn an. Ein ganzes halbes Jahr erzählt die romantische Geschichte von Louisa Clark und Will Traynor. Er ist nach einem Unfall querschnittsgelähmt und leidet sehr darunter. Louisa wird von Wills Mutter als Pflegekraft eingestellt, die sich um ihren Sohn kümmern soll – befristet auf ein halbes Jahr.
In dieser Zeit spielt die Geschichte – davon, wie die beiden anfangs sehr unterschiedlichen Charaktere sich zusammenraufen und nach und nach immer besser kennen lernen.

Klappentext:
Lou & Will
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Oft wird kritisiert, dass eine Buchverfilmung nicht alle Aspekte des Buchs aufgreifen kann. Das ist natürlich selbstverständlich – denn die ganzen Gefühle und kleinen Geschichten zwischen den Protagonisten lassen sich viel schlechter in Bildern verpacken als in Worte. So ist es also auch bei dieser Story – einige Details wurden im Film ausgespart, weshalb man durch das Buch dennoch einen Mehrwert hat.
Man kann sich viel mehr in die Gefühlswelt von Lou hineinfühlen und versteht ihre Entscheidungen besser, da sie aufgrund ihrer Gedanken nachvollziehbar wird.

Alles in allem lässt sich also sagen, dass es sich durchaus lohnt, diese äußerst gefühlvolle Geschichte zu lesen. Im hinteren Teil des Buchs ist sogar eine Leseprobe der Fortsetzung „Ein ganz neues Leben“ eingefügt.
Solltet ihr also wie ich mit dem Ende nicht 100%ig glücklich sein: Es gibt noch Hoffnung für eine andere Art von Happy End.

Verratet mir doch, wie euch der Film oder das Buch gefallen haben!
Kerstin

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