Rezension: Pinguine lieben nur einmal

Im Sommer ist nicht nur Zeit fürs Grillen, Schwimmen gehen und lange Nächte draußen (am besten mit einem Glas Wein) genießen – auch die Sommerlektüre darf hier nicht zu kurz kommen. Nachdem es schon ewig keine Buchrezension mehr auf meinem Blog gab, möchte ich euch jetzt Pinguine lieben nur einmal von Kyra Groh vorstellen.

Pinguine lieben nur einmal - Kyra Groh

Aufmerksamen Lesern meines Blogs dürfte aufgefallen sein, dass das nicht das erste Buch von der Autorin ist, das ich empfehle. Im Dezember 2016 habe ich euch bereits Tage zum Sternepflücken vorgestellt. So bin ich auch auf dieses Buch aufmerksam geworden. Schon lange hatte ich vor, weitere Romane von Kyra Groh zu lesen – das zuckersüße Cover ihres ersten Buchs hat mich noch mehr darin bekräftigt.

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Altmühlhexen – Richard Auer

Schon vor einigen Jahren habe ich mein erstes Buch von Richard Auer gelesen: Walburgisöl. Gereizt hatte mich dabei, dass es ein Regionalkrimi ist, der im Altmühltal spielt. Als Regionalbloggerin also das ideale Buch.

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Nachdem ich mich allerdings mit der Hauptfigur der Geschichte nicht identifizieren konnte, war das Thema Regionalroman für mich vorerst vom Tisch – bis ich Altmühlhexen geschenkt bekam.

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eBook vs. Buch

Als ihr die Überschrift gelesen habt, ging es euch im ersten Moment bestimmt wie mir: Ihr habt einen klaren Favoriten.

So ist das zumindest bei mir. Seit es Kindle & Co. gibt habe ich noch kein einziges Mal auch nur einen Gedanken daran verschwendet, mir ein eBook anzuschaffen. Ich bin ein Fan von „echten Büchern“ und möchte das auch nicht ändern. Ich liebe das Gefühl von Papier zwischen meinen Fingern und ich liebe es, wenn der Einband auf irgendeine Art veredelt ist. Sei es durch tolles, haptisches Papier oder durch eine Folierung. Ich mag es, es mir mit einem guten Buch und einer heißen Tasse Tee gemütlich zu machen.

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Allein deshalb scheint es mir abwegig, mir einen eBook-Reader oder ein Tablet zuzulegen. Ein Instrument um Bücher zu lesen, die meist gefühlt nicht viel günstiger sind als ein echtes, gedrucktes Buch. Um mich dann mit einem kalten Stück Metall zurückzuziehen und – wie wir es heutzutage ohnehin schon viel zu häufig tun – auf ein Display zu starren.

Als ich auf senkpiel.net gelesen habe, dass es dort eine Blogparade zu dem Thema eBook oder „echtes Buch“ gibt, war mir also klar, dass ich mitmachen und euch meine alteingesessene Meinung kundtun muss :)

Aber welche Gründe sprechen dann eigentlich für ein eBook?

Ein großer Vorteil, der mir da sofort einfällt, ist, dass sich nicht so viele Bücher ansammeln. Klar sind Bücherregale etwas schönes, aber manchmal war ein Buch auch ein Fehlkauf und es verstaubt in einem Regal, ohne dass wir es je ein zweites Mal oder gar zu Ende lesen. Ein ziemlich trauriges Schicksal für ein Buch, wie ich finde.
Deshalb ein kleiner Tipp: Verkaufen oder weiterschenken. Gleich noch eine gute Tat für meine 7 Tipps für ein besseres Miteinander :)

Buchruecken-Regal

Außerdem ist ein eBook sicherlich für Schnellentschlossene eine gute Alternative. Ihr müsst nicht erst in den Buchladen oder darauf warten, dass euch das Buch geliefert wird – ihr könnt es direkt kaufen, downloaden und lesen.

Wie sieht das bei euch aus? Mögt ihr lieber eBooks oder Bücher? Und was macht ihr mit Büchern, die ihr nicht behalten wollt oder könnt?
Ich bin gespannt auf eure Kommentare :)

Kerstin

ZWEI FÜRS LEBEN

Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass ich dieses Buch in Rekordzeit lesen würde. Julia Hanels flüssiger und humorvoller Schreibstil zieht einen einfach in seinen Bann. Tolle Dialoge führen durch die schöne Geschichte, die das Buch erzählt. Aber erst mal eins nach dem anderen.

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Klappentext:
Als Anni nach einem schweren Unfall im Krankenhaus erwacht, hört sie eine fremde Stimme in ihrem Kopf. Sie gehört zu Ben, einem jungen Architekten, der behauptet, im Koma zu liegen und ihre Gedanken zu hören. Anni ist skeptisch. Doch am nächsten Tag ist Bens Stimme wieder in ihrem Kopf. Und am übernächsten auch. Schon bald werden die Gespräche mit Ben, die mal witzig und mal nachdenklich sind, zum Höhepunkt ihres Tages. Obwohl sie einander noch nie gesehen haben, kommen sich Anni und Ben immer näher. Zu nah, denn beide sind in festen Beziehungen. Trotzdem lässt sie die Stimme des anderen nicht mehr los, und Anni beginnt sich zu fragen, ob man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben kann …

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LIEBE, ZIMT UND ZUCKER – ein roman von JULIA HANEL

Das auffallend rosarote Buchcover zum Roman schreit förmlich nach Romantik – und die werdet ihr auch finden. Eine tolle Geschichte mit spannenden Wendungen: Wie das Leben so spielt. Im Fokus befindet sich die 28jährige Marit Jansen, deren Leben gerade an einem Wendepunkt steht.

Liebe, Zimt und Zucker - Julia Hanel

Klappentext:
Hallo J.A.,
ich habe etwas, das Ihnen gehört. Und bevor Sie jetzt in einem Anflug von Panik die Polizei rufen: Das ist keine anonyme Erpressermail, sondern die Folge von zwei sehr vollen Gläsern Weißwein und einer seit Jahrzehnten andauernden Vorliebe für Tatort. Ich habe heute einen USB-Stick im Coffeeshop gefunden und vermute, dass er Ihnen gehört. Da ich noch nie in meinem ganzen Leben ein exklusiveres Exemplar gesehen habe (Edelstahl! Gravur!) und er einige Ordner mit persönlichen Dokumenten enthält, gehe ich davon aus, dass Sie ihn wiederhaben möchten. Übrigens: Die Fotos, die Sie in Prag gemacht haben, gefallen mir sehr gut. Ich würde Ihnen allerdings raten, das nächste Mal eine kürzere Belichtungszeit zu nehmen …
Mit freundlichen Grüßen M.J. (Ich kann das auch :))

Liebe, Zimt und Zucker - Julia Hanel

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TAGE ZUM STERNEPFLÜCKEN

Wenn ihr noch auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk für euch selbst oder eure beste Freundin seid, habe ich was für euch: Tage zum Sternepflücken von der deutschen Autorin Kyra Groh.

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Klappentext:

Liebe ist ein bisschen wie Jazz: Manchmal muss man eben improvisieren.
Layla studiert Musik und ist daran gewöhnt, die zweite Geige zu spielen. Oder vielmehr: das zweite Saxofon. Ihrer Meinung nach liegt es an dem ihr fehlenden Rampensau-Gen. Sie spielt auch in Orchestern, unterrichtet in einer Schule und arbeitet für ihren fahrigen Professor. Hinzu kommen noch ihre Familie – u .a. ihre Mutter, die hauptberuflich Glücksseminare gibt – und Freund, die sie auf Trapp halten. Für die Liebe bleibt dabei nur wenig Zeit. Bis sie eines feuchtfröhlichen Abends in Julius‘ Bett stolpert – und am nächsten Morgen feststellen muss, dass sie wieder mal nur die Zweitbesetzung ist …

Ich will ehrlich sein: Das Buchcover hat mir total gut gefallen. Das ist der Grund, weshalb ich mir den Klappentext durchgelesen und mir das Buch letztendlich gekauft habe. Und enttäuscht wurde ich dabei nicht: die Geschichte von Layla und Julius hat einen ganz eigenen Zauber. Durch den frischen und dennoch fesselnden Schreibstil von Kyra Groh liest sich das Buch sehr gut.

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EIN GANZ NEUES LEBEN – fortsetzung eines bestsellers

Heute möchte ich euch „Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes vorstellen. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung von „Ein ganzes halbes Jahr“, das ich euch vor einigen Wochen bereits gezeigt habe.
Nach Wills Tod hat sich für Louisa einiges im Leben geändert.

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Klappentext:

„Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.“

Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht.
Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.

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EIN GANZES HALBES JAHR

Viele von euch kennen den Roman von Jojo Moyes spätestens seit der Verfilmung diesen Sommer. Vielleicht geht es euch wie mir und ihr habt das Buch selbst vor dem Film gar nicht gelesen? Da stellt sich doch die Frage, ob es sich – nachdem man die Handlung ja eigentlich schon kennt – überhaupt noch lohnt, das Buch zu lesen.

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Aber fangen wir von vorn an. Ein ganzes halbes Jahr erzählt die romantische Geschichte von Louisa Clark und Will Traynor. Er ist nach einem Unfall querschnittsgelähmt und leidet sehr darunter. Louisa wird von Wills Mutter als Pflegekraft eingestellt, die sich um ihren Sohn kümmern soll – befristet auf ein halbes Jahr.
In dieser Zeit spielt die Geschichte – davon, wie die beiden anfangs sehr unterschiedlichen Charaktere sich zusammenraufen und nach und nach immer besser kennen lernen.

Klappentext:
Lou & Will
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Oft wird kritisiert, dass eine Buchverfilmung nicht alle Aspekte des Buchs aufgreifen kann. Das ist natürlich selbstverständlich – denn die ganzen Gefühle und kleinen Geschichten zwischen den Protagonisten lassen sich viel schlechter in Bildern verpacken als in Worte. So ist es also auch bei dieser Story – einige Details wurden im Film ausgespart, weshalb man durch das Buch dennoch einen Mehrwert hat.
Man kann sich viel mehr in die Gefühlswelt von Lou hineinfühlen und versteht ihre Entscheidungen besser, da sie aufgrund ihrer Gedanken nachvollziehbar wird.

Alles in allem lässt sich also sagen, dass es sich durchaus lohnt, diese äußerst gefühlvolle Geschichte zu lesen. Im hinteren Teil des Buchs ist sogar eine Leseprobe der Fortsetzung „Ein ganz neues Leben“ eingefügt.
Solltet ihr also wie ich mit dem Ende nicht 100%ig glücklich sein: Es gibt noch Hoffnung für eine andere Art von Happy End.

Verratet mir doch, wie euch der Film oder das Buch gefallen haben!
Kerstin