Weihnachtliche Geschenkidee: Mandellikör selber machen – Rezept

Vielleicht geht es euch wie mir und ihr verbindet Weihnachten automatisch mit Plätzchen, Nüssen und Orangen. All die leckeren Gerüche, die zur kalten Jahreszeit in der Küche umher schweben. Aber warum sollte all die köstlichen Sachen nur essen, wenn man sie auch trinken kann?
So kam mir die Idee zu selbstgemachtem Mandellikör. Der passt prima zur kalten Jahreszeit und eignet sich schön verpackt sogar als persönliches Geschenk aus der eigenen Küche.

Mandellikoer-Mandeln

Was braucht ihr dafür?
1 Flasche Chantré oder anderen Weinbrand (700 ml)
200 g Mandeln
150 g Kandis
2 Zimtstangen
1 Sternanis
1 Päckchen Vanillinzucker
einige Tropfen Bittermandelaroma

Diese Zutaten sind ausreichend für etwa 800 ml selbstgemachten Mandellikör.

Mandellikör selber machen – So geht’s
Zunächst die Mandeln grob hacken und in einer Pfanne andünsten. Das ist wichtig, damit die Aromastoffe aus der Mandel entweichen können und später einen möglichst intensiven Mandelgeschmack im Likör hinterlassen.
Mandeln gut auskühlen lassen und währenddessen Zimtstangen, Sternanis und einige Tropfen Bittermandelaroma in eine große Schüssel geben. Achtung: 2-3 Tropfen genügen meistens, da das Bittermandelaroma sehr intensiv schmeckt und sonst den Likörgeschmack überlagert.
Wenn die Mandeln ausgekühlt sind, gebt ihr sie zu den Zutaten in die Schüssel und gießt die Flasche Weinbrand darüber. Anschließend Vanillinzucker und Kandis zugeben und den Mandellikör einige Zeit gut umrühren. Das hilft, damit sich der Kandiszucker auflösen kann. Verwendet auch gern bereits kleineren Kandis. Würfelkandis löst sich oft auch während der Ziehzeit des Likörs nicht richtig auf!

Anschließend füllt ihr den Likör in ein großes, verschließbares Glas (zum Beispiel Essiggurkenglas) um. Sollte euer selbstgemachter Mandellikör nicht in ein Glas passen, könnt ihr ihn auch auf zwei Gläser aufteilen. Achtet aber darauf, in beiden Gläsern ungefähr gleich viel der Zutaten zu haben. Sternanis lässt sich auch gut brechen und so teilen.

Euer Mandellikör muss jetzt etwa 2-3 Wochen gut ziehen. Danach könnt ihr ihn in eine schöne Flasche umfüllen und dekorieren – zum Beispiel ganz weihnachtlich mit Tannenzweigen und einer Zimtstange. Der Likör ist kühl gelagert etwa 6 Monate haltbar.

Rezept: Mandellikör selber machen - Geschenkidee für Weihnachten

Da mein Mandellikör aktuell noch zieht, berichte ich euch in 3 Wochen, wie er schmeckt und wie ich ihn verpackt habe. Dazu ist auch ein kleines Freebie geplant, also bleibt gespannt! 🙂

PS: Selbstgemachter Mandellikör schmeckt auch ganz prima, wenn ihr ihn leicht erhitzt und etwas Sahne darauf gebt. Warm, süß, weihnachtlich!

Habt ihr schon etwas Selbstgemachtes aus der Küche verschenkt? Ich freue mich auf eure Kommentare!
Kerstin

EINMAL QUER DURCH DEUTSCHLAND – KOSTENLOSES EBOOK

Es ist so weit – nach einem halben Jahr und 24 Beiträgen geht meine erste große Blogger-Aktion #einmalquerdurchdeutschland zu Ende. Es hat mich sehr gefreut, dass so viele Blogger daran teilgenommen haben und das Projekt mit ihren Beiträgen rund um ihre Heimat unterstützt haben. Mein besonderes Dankeschön geht an die Blogger, die auf ihrem Blog für das Projekt geworben haben – ich glaube, das hat viel dazu beigetragen, dass das Projekt so gut gelaufen ist.
Danke dafür!

Da ich nicht möchte, dass die vielen tollen Beiträge in irgend einem Archiv verstauben, habe ich mich dazu entschieden, mein erstes kostenloses eBook für alle Leser und Fans der Aktion herauszubringen. Ein eBook voll mit Insidertipps für die schönsten Ecken in Deutschland.

eBook Einmal quer durch Deutschland

eBook „Einmal quer durch Deutschland“ kostenlos downloaden!

Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen des eBooks und freue mich, wenn ihr den Beitrag teilt und verbreitet.
Und selbstverständlich freue ich mich auch über zahlreiche Kommentare – habt ihr noch mehr Tipps, welcher gefällt euch am besten? Ich bin gespannt!
Kerstin

eBook vs. Buch

Als ihr die Überschrift gelesen habt, ging es euch im ersten Moment bestimmt wie mir: Ihr habt einen klaren Favoriten.

So ist das zumindest bei mir. Seit es Kindle & Co. gibt habe ich noch kein einziges Mal auch nur einen Gedanken daran verschwendet, mir ein eBook anzuschaffen. Ich bin ein Fan von „echten Büchern“ und möchte das auch nicht ändern. Ich liebe das Gefühl von Papier zwischen meinen Fingern und ich liebe es, wenn der Einband auf irgendeine Art veredelt ist. Sei es durch tolles, haptisches Papier oder durch eine Folierung. Ich mag es, es mir mit einem guten Buch und einer heißen Tasse Tee gemütlich zu machen.

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Allein deshalb scheint es mir abwegig, mir einen eBook-Reader oder ein Tablet zuzulegen. Ein Instrument um Bücher zu lesen, die meist gefühlt nicht viel günstiger sind als ein echtes, gedrucktes Buch. Um mich dann mit einem kalten Stück Metall zurückzuziehen und – wie wir es heutzutage ohnehin schon viel zu häufig tun – auf ein Display zu starren.

Als ich auf senkpiel.net gelesen habe, dass es dort eine Blogparade zu dem Thema eBook oder „echtes Buch“ gibt, war mir also klar, dass ich mitmachen und euch meine alteingesessene Meinung kundtun muss 🙂

Aber welche Gründe sprechen dann eigentlich für ein eBook?

Ein großer Vorteil, der mir da sofort einfällt, ist, dass sich nicht so viele Bücher ansammeln. Klar sind Bücherregale etwas schönes, aber manchmal war ein Buch auch ein Fehlkauf und es verstaubt in einem Regal, ohne dass wir es je ein zweites Mal oder gar zu Ende lesen. Ein ziemlich trauriges Schicksal für ein Buch, wie ich finde.
Deshalb ein kleiner Tipp: Verkaufen oder weiterschenken. Gleich noch eine gute Tat für meine 7 Tipps für ein besseres Miteinander 🙂

Buchruecken-Regal

Außerdem ist ein eBook sicherlich für Schnellentschlossene eine gute Alternative. Ihr müsst nicht erst in den Buchladen oder darauf warten, dass euch das Buch geliefert wird – ihr könnt es direkt kaufen, downloaden und lesen.

Wie sieht das bei euch aus? Mögt ihr lieber eBooks oder Bücher? Und was macht ihr mit Büchern, die ihr nicht behalten wollt oder könnt?
Ich bin gespannt auf eure Kommentare 🙂

Kerstin

LIEBE IM ALLTAG VERBREITEN – 7 TIPPS

Erinnert ihr euch noch an einen der Gastbeiträge von Chaosmariechen auf meinem Blog? Sie hat im Rahmen der Einmal quer durch Deutschland-Aktion gleich drei Orte vorgestellt: Frankfurt (Oder), Beeskow und Eisenhüttenstadt.

Nun hat sie mich für die Teilnahme einer Blogger-Challenge nominiert: Der „Love Around The World“-Challenge von LifeWithSaskia.
Als mir Marie geschrieben hat, dass sie mich für die Teilnahme einer Bloggeraktion vorgeschlagen hat, dachte ich zuerst an etwas wie den Liebsten Award. Blogger stellen hier anderen Bloggern einige Fragen (manchmal auch zu einem bestimmten Themenbereich). Diese werden daraufhin beantwortet und es dürfen neue Fragen gestellt werden.

So einfach ist diese Challenge aber nicht. Es geht darum, zu erklären, was Liebe bedeutet. Viele Blogger schreiben hier über Menschen, die sie lieben – Verwandte, Freunde – manchmal auch Orte.

Ich wollte die Aktion von einer anderen Seite angehen. Deshalb findet ihr hier meine Tipps für mehr Liebe im Alltag – also wie ihr Love Around the World vom Internet ins echte Leben bringen könnt 😉

7-Tipps-Liebe-Alltag

  1. Fremde anlächeln
    Viel zu oft hetzen wir durch die Straßen, ohne einen Blick für entgegenkommende Passanten zu haben. Ein Lächeln oder ein freundliches „Hallo“ ändern das.
  2. Gegenseitig Rücksicht nehmen
    Wie oft ärgern wir uns vor allem im Straßenverkehr über den Egoismus anderer? Bedankt euch, wenn euch ein anderer Autofahrer die Vorfahrt gegeben hat – oder noch besser: Lasst andere vor. Gilt übrigens auch für Supermarktkassen 😉
  3. Ein Kompliment machen
    Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal ein ehrlich gemeintes Kompliment verteilt? Zeit wird es, denn das macht nicht nur deinem Gegenüber gute Laune.
  4. Handy weg
    Du triffst dich mit einem lieben Menschen? Dann zeig der Person, wie viel sie dir bedeutet, indem du ihr deine uneingeschränkte Aufmerksamkeit schenkst.
  5. Treffe dich mit alten Freunden und Verwandten, die du nicht so oft siehst
    Sie werden sich freuen, von dir zu hören. Und wer weiß, vielleicht lässt sich der Kontakt dadurch auffrischen und ihr könnt euch wieder öfter sehen?
  6. Helfen macht glücklich
    Und es geht auf so viele unterschiedliche Arten. Spende an Bedürftige, nimm der alten Dame aus der Nachbarschaft die schweren Taschen ab oder, oder, oder …
  7. Sich selbst verwöhnen
    „Du kannst nur jemanden lieben, wenn du dich selbst liebst“ – also gönn dir etwas. Ein Stück Schokolade, die neue Handtasche, ein entspannendes Bad – oder einfach mal Auszeit vom Alltag mit einem tollen Buch.

Habt ihr noch weitere Tipps für mehr Menschlichkeit und Liebe im Alltag? Ich freue mich auf eure Kommentare zum Thema!
Kerstin

ZUCCHINILIEBE (zusammenfassung)

Letzte Woche ist meine Blogparade zum Thema #ZucchiniLiebe zu Ende gegangen. Ziel der Blogparade war es, eine Sammlung toller Rezepte rund um die Zucchini zusammenzustellen. Deshalb möchte ich mich bei allen Teilnehmer bedanken – schön, dass ihr so zahlreich mitgemacht und so kreative Rezepte beigesteuert habt!
Deshalb möchte ich euch jetzt alle Rezepte vorstellen 🙂

Zucchini-Liebe

Gefüllte Zucchini mit Reis und Feta von Kleinstadtschwatz
Bei Kleinstadtschwatz lernt ihr ein tolles Rezept für gefüllte Zucchini ohne Fleisch kennen.

Barbecue-Zucchini von Kontaktgrill
Sommerzeit ist Zucchinizeit und Sommerzeit ist Grillzeitt. Deshalb sind die Barbecue-Zucchini von Kontaktgrill ein echtes Muss. Hier erfahrt ihr auch, wie ihr Zucchini im Backofen zubereiten könnt.

Gnocchi-Zucchini-Auflauf von Mad4Carsblog
Leckeren Zucchiniauflauf auf italienisch? Den gibt es auf dem Mad4Carsblog. Schmeckt sahnig-cremig und einfach lecker.

Gegrillte Zucchinis mariniert mit Pfefferminze von Emmi’s Cookinside.blog
Pfefferminze gehört in den Tee und in Kaugummis? Falsch – mit Emmis leckerer Marinade schmeckt sie auch auch auf dem Grill und verleiht den Zucchinis die richtige Würze.

Zucchini-Nuss-Kuchen von zweitoechter.de
Nusskuchen mal anders – mit fein geriebenen Zucchini, die den Kuchen besonders saftig und lecker machen.

Zucchini-Tarte von fraupodenco.de
Lust auf superleckere Tarte? Am besten mit Tomaten und Zucchini. In nur 30-40 Minuten im Ofen genussfertig 😉

Zucchiniwaffeln von LittleRedTemptations
Auch Waffeln lassen sich mit Zucchini zu einem ganz außergewöhnlichen Gericht verwandeln.

Zucchinimuffins von KleineZauberwerke
Neben Waffeln und Kuchen gibt es noch ein Gebäck, das sich mithilfe von Zucchini verfeinern und genießen lässt – Muffins.

Zucchinischiffchen von KleineZauberwerke
Außerdem stellt KleineZauberwerke noch einen richtigen Klassiker vor – Zucchinischiffchen, gefüllt mit einer Überraschungsfüllung. Denn statt dem typischen Hackfleisch verwendet sie Thunfisch.

Ich selbst habe auch noch zwei Rezepte in petto.
Einmal möchte ich euch meine Zucchini-Paprika-Grillspieße vorstellen. Die sind letztes Jahr im Rahmen einer Grillparty entstanden und kommen seitdem immer mal wieder auf den Grill.
Das andere Rezept ist ein klassisches Zucchini-Gemüse mit Tomaten. Schmeckt hervorragend zu Kartoffeln und ist vor allem bei heißen Tagen lecker-leicht.

Habt ihr noch andere Rezeptideen? Dann schreibt sie doch gern in die Kommentare 🙂 Ich freue mich auch über Erfahrungsberichte zu den jeweiligen Rezepten 😉

Kerstin

APFELRÖSCHEN

Es ist soweit – gestern war der meteorologische Herbstanfang. Und pünktlich zum Termin im Kalender hat sich auch das Wetter umgestellt. Kühlere Temperaturen und Regen, Regen, Regen. Das perfekte Wetter, um endlich mal wieder zu backen.
Und da Herbstzeit auch Apfelzeit ist und ich schon länger mal die leckeren Apfelröschen ausprobieren wollte, war nach kurzer Zeit klar, was ich backe.

Zutaten für 12 Stück (1 Muffin-Blech)
2 Packungen Butter-Blätterteig
4 Äpfel
Aprikosenkonfitüre
Zitronensaft
Zimt

Äpfel waschen, trocknen, entkernen. Dann von oben nach unten schälen, sodass am Rand immer etwas von der Schale stehen bleibt. Diese Methode ist viel besser als die, den Apfel in dünne Scheiben zu schneiden, da die Äpfel so hauchdünn werden.
Anschließend mit Zitronensaft beträufeln.
Blätterteig ausrollen und quer in 6 Streifen schneiden (d.h. ca. 6,5 x24 cm). Alle Teigstreifen mit Konfitüre bestreichen. Apfelscheiben darauf verteilen, etwas soll überstehen. Mit Zimt bestreuen.
Teig einknicken, sodass auf der äußeren Seite etwas Äpfel raus schauen. Aufrollen und in eingefettete Muffinform geben.

Bei 175° etwa 40 Minuten backen. Abkühlen lassen; anschließend (wenn gewünscht) mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Mit diesem Beitrag möchte ich an der Blogparade von Julias Torten und Törtchen teilnehmen – sie hat dazu aufgerufen, im Herbst saisonal zu backen. Eine tolle Aktion, die ich hiermit gern unterstützen möchte! Also falls ihr bis 20. September noch ein leckeres Rezept rund um Äpfel, Birnen & Co. habt, meldet euch bei ihr 🙂

Kersti

VOLKSFESTZEIT

Die Volksfestzeit naht. Nicht mehr lang und neben zahlreichen Volks- und Brauereifesten ist es auch wieder Zeit für die Wiesn in München. Weil die großen Feste aber nichts wirklich Besonderes mehr sind, stellt Alpenwelt einige Blogger und deren Geheimtipps für regionale Veranstaltungen vor.

Tracht-Dirndl-lila

Unter dem Motto „Alle Feste – vom Norden bis in den Süden“ erzählen euch Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz alles über ihr liebstes regionales Fest.
Bei mir ist das eindeutig das Kellerfest in Titting. Auch wenn es dort leider auch immer sehr voll ist.
Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr ein Lieblingsfest in der Region?
Oder kennt ihr eines der anderen vorgestellten Feste? Ich bin gespannt 🙂

Viel Spaß beim Entdecken,
Kerstin