ZUCCHINI-LIEBE (blogparade)

Endlich ist es wieder so weit: Es ist Zucchini-Zeit. Wir haben dieses Jahr zwei Pflanzen gesetzt (eine allein ist meistens nicht so effektiv), und schon zu Beginn der letzten Woche haben wir die erste Zucchini geerntet. Weil ich ein großer Zucchini-Fan bin und denke, dass es nicht nur mir so geht, möchte ich zum Thema Zucchini-Liebe eine Blogparade ins Leben rufen.

Zucchini-Liebe.jpg

Schreibt auf eurem Blog euer Lieblings-Zucchini-Rezept und verlinkt auf die Aktion bei Altmühltaltipps. Ich sammle alle Artikel zu dem Thema und veröffentliche sie am Ende in einem gesonderen Post mit Link zu eurem Blog – so kommen wir gemeinsam an ein kleines (oder großes? :)) Zucchini-Rezeptbuch.
Die Blogparade startet heute und läuft bis Freitag, 01.09.2017 um 12:00 Uhr.
Ich freue mich auf eure Beiträge und möchte direkt mit meinem ZucchiniLiebe-Rezept beginnen.

Zucchini-Gemüse

Zutaten:
1 große Zucchini (oder 2 kleine ;))
4 Tomaten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen

Zucchini-Gemuese-Zutaten-Tomaten

Zubereitung:
Zucchini und Tomaten in etwa 1 Zentimeter große Würfel schneiden. Zwiebel würfeln, Knoblauch hacken. Öl in Pfanne gießen und erhitzen. Zunächst Zucchini mit Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Dann Tomaten in die Pfanne geben und alles gut mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und etwas Curry würzen. Kräuter wie Basilikum und Dill hinzu geben und das Zucchinigemüse etwa 30 Minuten kochen lassen, bis das Gemüse angenehm weich wird.

Zucchini-Gemuese-Rezept-Sommer

Da die Tomaten genügend Feuchtigkeit abgeben, müsst ihr das Gemüse gar nicht aufgießen und keine extra Soße dazu machen.
Schmeckt hervorragend zu Salzkartoffeln oder Reis. Wer auf Fleisch nicht verzichten will: Wiener Würstchen ergänzen das Essen perfekt.
So kommt ihr schnell und einfach an ein total leckeres Sommer-Essen.

Probiert es doch mal aus. Freue mich auf eure Einsendungen zur Blogparade und über Kommentare zum Thema!
Kerstin

 

Die ersten Beiträge sind schon eingegangen! Vielen Dank, dass ihr bei der Blogparade mitmacht 😉
Gefüllte Zucchini mit Reis und Feta von Kleinstadtschwatz
Barbecue-Zucchini von Kontaktgrill
Gnocchi-Zucchini-Auflauf von Mad4Carsblog
Gegrillte Zucchinis mariniert mit Pfefferminze von Emmi’s Cookinside.blog

MEINE LIEBLINGSBLOGS – zusammenfassung mai

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich im Mai bei der Blogaktion „Meine Lieblingsblogs“ von Christin auf Nochedeverano teilgenommen. Dabei hat Christin sämtlichen Teilnehmern Fragen gestellt, die sie auf ihren eigenen Blogs beantwortet haben. Dabei ging es unter anderem darum, wie man zum bloggen gekommen ist und worüber man am liebsten schreibt.

Kirschblüten

Am Ende des Monats hat Christin unter allen Teilnehmern einen Gewinner gekürt – im Monat Mai war das Helene von einfachhelene.com – ein spannender Blog mit dem Motto „Ich zeige euch die spannenden Dinge im Leben“. Dazu gehören für Helene Fashiontrends, Beautytipps und Lifestyle.

Wenn ihr Helenes Interview, meines und das der anderen Teilnehmer lesen wollt – Christin hat alle Blogs in ihrem kostenlosen e-Book veröffentlicht. Schaut doch mal vorbei.
Und wenn ihr selbst einen Blog habt: Christin sucht auch für den Monat Juni noch nach ihrem Lieblingsblog. Vielleicht ja eurer? 🙂

TIRAMISU-JOHANNISBEER-HERZEN

Der Muttertag steht vor der Tür – da bietet sich doch der Klassiker aller Geschenke an: Blumenstrauß und süßes Gebäck. Überrascht eure Mama doch mit Tiramisu-Johannisbeer-Herzen!
Die schmecken nicht nur superlecker, sondern sind auch bei warmen Temperaturen frisch.

Zutaten für 1 Blech (je nach Herzform-Größe zwischen 15-30 Stück):

Bisquitteig:
3 Eier, 150 g Zucker, 40 g Speisestärke, 60 g Mehl, Backpulver
Mascarpone-Creme:
1 Päckchen Gelantine (oder 6 Blatt), 750 g Quark, 500 g Mascarpone, etwas Zitronensaft, 150 g Zucker, 600 g Sahne, etwas Cranberry-Likör
Marmeladen-Topping:
1/2 Päckchen Gelantine (oder 2 Blatt), rote Johannisbeermarmelade (oder jede andere rote Marmelade), etwas Cranberry-Likör

Zubereitung

1. Bisquitteig:
Verwendet ein Blech, das etwas höher ist und fettet es gut ein. Ihr könnt es mit Mehl oder Paniermehl bestäuben, damit sich der Teig nachher leichter lösen lässt.
Die Eier trennen. Eischnee schlagen und das Eigelb mit 150 g Zucker gut verrühren. Dann Eischnee dazu geben. Speisestärke, Mehl und eine kleine Prise (max. ¼ Teelöffel) Backpulver mit dem Schneebesen dazugeben. Dabei nicht zu schnell rühren, da der Teig sonst zerfällt.
Bei 175°C Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten backen und gut auskühlen lassen. Das ist wichtig, weil die Creme sonst zerfällt.

2. Mascarpone-Creme:
Quark, Mascarpone, Zitronensaft und Zucker verrühren. Mit etwas Likör – ich habe dafür Cranberry-Likör verwendet – abschmecken.
Die Sahne schlagen.
Dann ein Päckchen Gelantine einweichen und quellen lassen. Die Gelantine erhitzen, bis sie leicht kocht. Anschließend kann die Creme nach und nach in die Gelantine gegeben werden. Zum Schluss auch die Sahne dazu geben. Aber Vorsichtig: Das muss zügig gehen, da die Gelantine sonst unschöne Klumpen hinterlässt.
Die Creme auf dem Teig verstreichen und ziehen lassen, damit sie hart wird und sich später nicht mit der Marmelade verbindet. Am besten stellt ihr die Herzen bis dahin kühl.

3. Marmeladen-Topping:
Zu guter letzt fehlt noch die Johannisbeermarmelade.
Löst hierfür ein halbes Päckchen (oder 2 Blatt) Gelantine auf und rührt die rote Marmelade hinein. Auch hier könnt ihr noch mal einen Esslöffel Likör hinzu geben.
Anschließend den Kuchen gut trocknen lassen.

4. Zu guter Letzt
Damit aus dem einfachen Blechkuchen süße Tiramisu-Johannisbeer-Herzen werden, müsst ihr die Form mit einem Ausstecher herauslösen. Ich habe dafür ganz normale Plätzchenformen verwendet. Achtet darauf, dass die Ausstecher möglichst hoch sind, um den gesamten Kuchen durchstechen zu können.
Kleiner Tipp: Ich habe den Kuchenboden zuerst etwas gelockert, um später die ausgestochenen Herzen besser herauslösen zu können. Lasst die Herzen in der Form, bis ihr sie auf einem Teller oder einer Kuchenplatte herauslösen könnt.

Danach unbedingt kühl stellen! Durch die rohen Eier sind die Herzen wie Tiramisu sehr schnell verderblich.
Passt prima zum Kaffee oder als leckeres Dessert!

PS: Auch eine tolle Idee, wenn ihr eure/n Liebste/n überraschen oder eurer besten Freundin einfach mal Danke sagen wollt 😉

MEINE LIEBLINGSBLOGS

Vor einigen Tagen bin ich über Facebook auf eine ganz tolle Aktion von Noche de Verano, einem super interessanten und schönen Lifestyleblog, gestoßen. Christin hat Blogger dazu aufgerufen, sich und damit auch ihren Blog vorzustellen und sich so gegenseitig zu vernetzen. Alle teilnehmenden Blogs findet ihr in ihrer Übersicht – dort sind die Beiträge der Blogger verlinkt, die ebenfalls an der Aktion teilnehmen. Soviel schon mal vorweg: Vorbeischauen lohnt sich.

Aber worum geht es bei der Aktion eigentlich?
Zu Beginn jeden Monats stellt Christin mehrere Fragen, die die teilnehmenden Blogger auf ihrem Blog beantworten. Christin nimmt alle Teilnehmer auf ihrer Inspirations-Kategorie auf und verlinkt damit auf deren Blog. Am Ende des Monats wird dann aus allen Teilnehmern der Lieblingsblog gekürt 🙂
Weitere Teilnahmebedingungen findet ihr hier. Macht doch auch mit!

1. Wie kamst du auf die Idee mit deinem Blog?
Der Blog entstand eigentlich nicht wirklich freiwillig – im Rahmen einer Studienarbeit hatten wir die Aufgabe, einen eigenen Blog zu erstellen: Thema egal.
Also überlegte ich mir, womit ich mich gern befassen möchte. Auf einen klassischen Koch- oder Modeblog hatte ich wenig Lust. Nachdem ich mit meinem Freund oft Ausflüge in der Region unternehme, hat sich das Altmühltal einfach super angeboten.

2. Über was bloggst du heute am liebsten?
Mein Hauptthemenbereich ist nach wie vor das Altmühltal und alles was dazu gehört. Neben tollen Orten und Veranstaltungen sind das eben auch Personen, Bücher oder Dinge, die das Leben Zuhause schöner machen. So entstand vor einem halben Jahr auch die Kategorie „Lifestyle & Home“.
Außerdem schreibe ich immer öfter auch von Urlauben – die sind bei mir meistens ohnehin in Deutschland, also passen nach wie vor zu meinem Motto „Das Gute so nah“.

3. Was waren anfangs, bei der Erstellung deines Blogs, die größten Hürden?
Eines der größten Probleme war die Erstellung der Themen. Alle Orte, über die ich schreibe, habe ich selbst besucht. Das bedeutet, dass ich genau weiß, wie ein Wanderweg verläuft und dass ich auch Fotos von den Orten habe.
Das kann aber auch zum Problem werden – solche Beiträge sind sehr zeitaufwändig. Deshalb passiert es bei mir schon ab und an, dass ich für „neue Altmühltaltipps“ länger brauchen kann. Die Kategorie „Lifestyle & Home“ ist da eine tolle Möglichkeit, auch öfter mal über andere Themen zu bloggen.

4. Was gefällt dir am meisten beim Bloggen?
Bei mir ist das Bloggen oft mit Erlebnissen verbunden – man macht sich einen schönen Tag und sieht sich schöne Orte an. Genau das ist es, was mir am meisten Spaß macht. So verbringt man Zeit sinnvoll – und muss dafür oft gar nicht weit weg.

5. Was hat sich in deinem Leben verändert, seitdem du bloggst?
Eigentlich nicht viel. Die Ausflüge gab es schon vor dem Blog. Der einzige Unterschied ist, dass ich jetzt zu sämtlichen Touren meine Kamera mit einstecken habe. Denn die macht einfach viel bessere Bilder als das Handy.

6. Stößt dein Blog auf viel Lob bei Freunden und Familie?
Je nach Beitrag – hauptsächlich Dinge, die Freunde und Bekannte nicht kennen sind öfter mal Gesprächsstoff. Das finde ich aber eigentlich gut – damit sieht man, dass der Beitrag auch wirklich das bewirkt, was er bewirken soll. Eben zeigen, dass das Gute so nah ist 🙂

7. Was waren deine ersten kleinen Erfolge mit deinem Blog?
Mein erster wirklich großer Erfolg waren über 300 Besucher an einem Tag – das war, als ich den Blog ungefähr 4 Monate hatte. Ich habe damals einen Beitrag über ein regionales Fest geschrieben und fleißig auf Facebook geteilt.
Ich war total aus dem Häuschen, dass der Beitrag so durch die Decke schoss und auch auf Facebook fast 50 Likes absahnte 🙂

8. Was sind deine Ziele mit deinem Blog?
Mein Motto: „Das Gute so nah“. Ich möchte Leuten zeigen, dass die schönen Dinge oft direkt vor der Haustüre sind. Darum steht Regionales bei mir sehr im Vordergrund.
Oft gibt es superschöne Orte in der Region, wie beispielsweise den Blautopf. Der ist ein echtes Naturspektakel – aber die wenigsten wissen überhaupt, dass es ihn gibt und dass er nur wenige Kilometer von ihrem Zuhause entfernt ist. Man muss also oft gar nicht weit weg, um Einzigartiges zu erleben! 🙂

Schaut doch mal bei den Beiträgen der anderen teilnehmenden Blogs vorbei 🙂 Reinlesen lohnt sich!
Ansonsten freue ich mich jederzeit über eure Kommentare und Shares! 🙂

VEL PHOTOGRAPHY – tolle fotos in nürnberg

Vergangenes Wochenende hatten meine Freundin und ich einen Termin mit Velia von Vel Photography in Nürnberg. Die 24jährige Krankenschwester hat ein ganz besonders Hobby: Mit ihrer Kamera, einer Canon EOS 450D, geht sie auf Momentenfang. Dabei hatte sie schon rund 250 Shootings in und um Nürnberg.

Begonnen hat sie mit ihrem Hobby schon vor vielen Jahren – ungefähr als sie in der sechsten Klasse war. Da knipste mit der Digitalkamera ihres Vaters. 2010 ist sie dann auf eine Spiegelreflex umgestiegen, die sie mit 2 Objektiven verwendet.
Hauptsächlich kommen Personen oder Personen mit Pferden vor ihre Linse.

Wenn ihr Lust auf mehr tolle Fotos von Velia habt, schaut doch auf ihrer Facebook-Seite oder ihrem Instagram-Account vorbei – lasst doch einen Like da 😉

Apropos: Velia spart momentan auf eine neue Kamera. Wenn ihr sie dabei unterstützen wollt, klickt doch mal hier vorbei!

Das Copyright für alle Aufnahmen liegt bei Vel Photography.

BABYSCHUHE HÄKELN

Süße Sommerschühchen für die Kleinen – ich habe mich mal daran versucht und musste feststellen, dass es gar nicht so leicht ist, wie es aussieht. Anfangs waren meine Schuhe leider viel zu klein – ich musste also statt anfangs angedachten sieben ganze 15 Luftmaschen anschlagen, eine zusätzliche Reihe hinzufügen und deutlich lockerer häkeln, als ich es sonst tue.

Mit dieser ausgetesteten Anleitung kommt ihr kinderleicht zu euren eigenen Babyschuhen. Probiert es doch gleich mal aus!

Babyschuhe-haekeln-selbst

Was brauche ich dafür?
Eine Häkelnadel Nr. 4 oder größer und ein passendes Garn. Ich habe Sublime Cashmere Merino Silk DK 50g in der Farbe 357 Tiffany verwendet. Solltet ihr ein anderes Garn benutzen wollen, achtet darauf, dass es weich genug ist.
Für die Verzierung der Schuhe braucht ihr außerdem kleine Knöpfe. Bei mir sind das Holzknöpfe mit einem Durchmesser von 1,5 Zentimetern. Solltet ihr größere Knöpfe verwenden wollen, solltet ihr auch die Größe der Babyschuhe anpassen, da die Knöpfe sonst zu wuchtig wirken.

Und so funktionierts:
Schlagt zunächst 15 Luftmaschen an.
Achtet darauf, möglichst locker zu häkeln. So kann sich die Wolle später ideal an den Körper anpassen und macht schön warm. Da der Schuh ohnehin sehr klein ausfällt, ist er bei zu engen Maschen nicht benutzbar.

Nach den Luftmaschen folgt die erste Runde. Beginnt eine neue Reihe – am Ende der Reihe macht ihr 4 Maschen in die letzte Luftmasche und stecht dann in die Unterseite ein (rundherum häkeln). Am Ende der Runde wieder mit 4 Maschen in das Rundenende einstechen.

Maschenbild-haekeln

Für die zweite Runde 14 Maschen normal häkeln. In die 15. Masche kommen zwei Maschen, damit die Rundung schön eben verläuft. Darauf folgt eine normale Masche und wieder eine, in die ihr zwei Maschen häkelt.
Dann wieder 14 Maschen normal abzählen und wie auf der Hinrunde bei der 15. Masche zwei Maschen häkeln. Wieder eine normale und eine Masche, in die ihr zwei Maschen häkelt, abwechseln.

Runde Nummer 3 verläuft recht ähnlich der zweiten. Häkelt dieses Mal allerdings 15 Maschen, bevor ihr in die 16. Masche wieder zwei Maschen zieht. Es folgen zwei normale Maschen und eine doppelte. Wiederholt die Prozedur einschließlich der 15 Maschen.

Vierte Runde: 16 Maschen, 1 doppelte Masche, 3 Maschen, 1 doppelte Masche – 16 Maschen, 1 doppelte Masche, 3 Maschen, 1 doppelte Masche.
Fünfte Runde: 17 Maschen, 1 doppelte Masche, 4 Maschen, 1 doppelte Masche – und auch hier wiederholen.

Jetzt ist die Sohle des Schühchens schon fertig. Messt am besten nach – die Durchschnittsgröße eines Babyfußes beträgt 8 Zentimeter. Die Sohle sollte mindestens 8,5 cm lang sein. Ist das nicht der Fall, müsst ihr leider noch mal auftrennen und versuchen, möglichst locker zu häkeln.

Anleitung-Babyschuhe-haekeln

Mit der sechsten Runde geht es nach oben. Einfach einmal rund herum häkeln und je nur einmal in jede Masche einstechen.

In die folgenden 17 Maschen könnt ihr ebenfalls normal einstechen. Danach müsst ihr zwei Maschen zusammenfassen. Es folgen 3 feste Maschen und eine zusammengefasste. Nach 17 Maschen erneut zusammenhäkeln, 3 feste Maschen machen und die letzten beiden zusammenfassen.

In Runde Nr. 8 häkelt ihr 13 normale Maschen. Dann folgen 4 Stäbchen.
Dazu wickelt ihr die Wolle einmal in die Häkelnadel und überspringt 3 Maschen. In die vierte Masche wird eingestochen und etwas Wolle hindurchgezogen. Nun befinden sich drei Maschen auf der Häkelnadel. Durch die ersten beiden Wolle ziehen. Es bleiben zwei Maschen auf der Nadel. Dann durch die übrigen Maschen das Garn ziehen.
Danach wieder 13 normale Maschen häkeln. Am anderen Ende folgen halbe Stäbchen in die nächsten 8 Maschen. Das bedeutet insgesamt 4 halbe Stäbchen.
Für halbe Stäbchen müsst ihr ebenfalls die Wolle einmal um die Häkelnadel wickeln, bevor ihr dieses Mal in die übernächste Masche einstecht. Der Abstand ist also halb so groß wie beim Stäbchen.

Mit der neunten Runde geht das Schühchen schon dem Ende entgegen. Häkelt 13 Maschen normal. Dann folgen zwei Stäbchen und wieder 13 Maschen. Am Ende angelangt erneut halbe Stäbchen in die nächsten 8 Maschen häkeln. Schließt die Reihe mit einer oder zwei (je nachdem wie euer Schuh ausfällt) festen Maschen ab. Ihr solltet mit der Häkelnadel nun etwa auf einem Drittel bei der Hälfte des Schuhs sein.

Babyschuhe-haekeln

Dann könnt ihr beginnen, den ersten Riemen zu häkeln. Dafür geht es direkt am Schuh weiter. Schlagt 15 Luftmaschen an. Am Ende eurer Reihe überspringt ihr 4 Maschen, bevor ihr in die fünftletzte Masche wieder einstecht. Das gibt euer Knopfloch. Solltet ihr also größere Knöpfe als ich verwenden, kann es sein, dass ihr das Riemchen etwas länger machen müsst, um mehr Maschen zurückgehen zu können.
Ab dann zum Ende der Reihe zurückhäkeln. In die Anfangsmasche kommt die Schlussmasche, um einen sauberen Abschluss zu bekommen.
Lasst genügend Garn überstehen, damit ihr es sauber vernähen könnt.
Nun zum zweiten Riemchen. Stecht mit der Häkelnadel gegenüber des ersten Riemens ein und häkelt 15 Luftmaschen. Auch hier wieder in die fünftletzte Masche einstechen, zurückhäkeln und anschließend mit dem Schuh vernähen.

Wenn ihr genügend Wolle übrig gelassen habt, könnt ihr damit auch noch eure Knöpfe annähen. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Gibt es etwas, was ihr gerne häkelt? Dann lasst es mich wissen.
Kerstin

 

PFANNKUCHEN-GEMÜSE-WRAP

Unglaublich, das Wetter der letzten Tage! Bei so viel Sonnenschein und warmen Temperaturen hat man doch Lust auf etwas locker-leichtes. Wie wäre es mit Pfannkuchen-Gemüse-Wraps? Gehen schnell und einfach und schmecken superleicht.

Pfannkuchen-Gemüse-Wrap.jpg

Zutaten für 10 Wraps:
250 g Mehl
300 ml Milch
4 Eier
etwas Fett

250 g Quark
100 g Frischkäse
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 Paprika
2 Karotten
1/2 Salatgurke
2 Essiggurken
1 Dose Mais
100 g Gouda
100 g Kochschinken
Gewürze & Kräuter

Und so geht’s:
Mehl mit Milch und Eiern zu einem Pfannkuchenteig vermengen. Gut umrühren – der Teig soll wie bei Pfannkuchen auch eher dünnflüssig sein. Eine Pfanne erhitzen und Margarine darin schmelzen. Anschließend etwa einen Schöpflöffel Teig darin verteilen. Achtet darauf, dass der Teig nicht zu dick ist, da die Pfannkuchen sonst nicht mehr so gut schmecken und schwer zu rollen sind. Erhitzt den Pfannkuchen und wendet ihn nach gegebener Zeit. Alle Pfannkuchen auf einem Teller stapeln.

Während die Pfannkuchen backen, könnt ihr schon mal mit der Gemüsefüllung beginnen. Dafür Zwiebeln, Paprika Karotten, Gurken, Gouda und Kochschinken in kleine Würfelchen schneiden. Nach Belieben könnt ihr das Ganze gern auch noch um anderes Gemüse oder Pilze ergänzen.
Die Knoblauchzehe fein hacken. Gemeinsam mit einer Dose Mais in die Schüssel geben und mit Quark und Frischkäse verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Paprikagewürz abschmecken und mit frischen Kräutern verfeinern.

Anschließend etwa 2-3 Esslöffel Gemüsefüllung auf den Pfannkuchen geben und gut verteilen. Den Pfannkuchen zu einem Wrap rollen und auf den Teller legen.

Bleiben euch ein paar Pfannkuchen übrig? Gar kein Problem: Den Rest könnt ihr in dünne Streifen schneiden und einfrieren. Dann gibt es bei Gelegenheit leckere Pfannkuchensuppe!

Viel Spaß beim Entdecken
Kerstin