Vogellehrpfad Oberhochstatt

Ihr mögt die Natur? Dann werdet ihr den Vogellehrpfad bei Oberhochstatt lieben. Ein kleiner, etwa 1 Kilometer langer Rundweg, der sich super für einen Ausflug mit Kindern eignet. Denn hier lernen die Kleinen viel über sämtliche Vogelarten, aber auch über Bienen und Kräuter. Ein großer Pluspunkt: Der Rundweg ist extrem kurz, lässt sich also hervorragend auch schon mit kleinen Kindern bei einem Ausflug am Nachmittag erkunden.

Oberhochstatt Vogellehrpfad - Ausblick auf Weißenburg

Startpunkt für den Rundweg ist ein Parkplatz ganz in der Nähe von Oberhochstatt, genauer gesagt wenn ihr von Oberhochstatt kommend in Richtung Kaltenbuch einbiegt. Kurz darauf befindet sich linkerhand ein Parkplatz mit Infoschild. Hier könnt ihr euch einen ersten Überblick über die Route machen. Von hier aus könnt ihr übrigens auch den Limesweg starten.

Oberhochstatt Vogellehrpfad

Oberhochstatt Vogellehrpfad Vogelhaus

Unweit dieses Parkplatzes befindet sich eine Übersicht zahlreicher Vogelhäuser. Anhand eines Infoschildes lernt ihr, welcher Vogel welches Vogelhaus bevorzugt und was es sonst noch über das jeweilige Tier zu wissen gibt.

Informationen über Kräuter und eine Kräuterschnecke sowie ein Kräutergarten warten auf euch. Wir waren leider im beginnenden Frühjahr unterwegs, besser ist es bestimmt, wenn ihr euch im Sommer auf den Vogellehrpfad bei Oberhochstatt begebt. Dann sind nicht nur die Kräuter in voller Blüte, sondern ihr könnt sicherlich den ein oder anderen Vogel entdecken.

Kräuterschnecke Herbst Frühling

Am Vogellehrpfad leben unweit der Brutkästen für Vögel mehrere Bienen. Die fleißigen Tierchen haben hier zahlreiche Bienenstöcke und fühlen sich durch die Bäume, nahen Felder und den Kräutergarten sicherlich sehr wohl in ihrem Zuhause.

Honigwaben Bienen

Sollte euch der Rundweg zu kurz sein, könnt ihr diesen selbstverständlich auch nach Belieben verlängern. In der Gegend sind zahlreiche ausgeschriebene Wanderwege und geschotterte Wege, über die ihr euch eine ganz individuelle Route zusammenstellen könnt. Etwa 5 Kilometer vom Ausgangspunkt des Vogellehrpfads entfernt steht der Bismarckturm. Wenn ihr nach Rohrbach unterwegs seid, solltet ihr das Freilichtmuseum dort nicht verpassen.

Kennt ihr noch andere kurze Ausflugsideen für Familien im Altmühltal?
Ich freue mich über eure Kommentare :)

Märzenbecherwald Ettenstatt

Sobald der Frühling beginnt können wir es kaum erwarten, die ersten Frühjahrsboten zu sehen. Frühjahrsblüher wie Narzissen, Krokusse oder Tulpen sind dann hoch im Kurs. Während diese Exemplare meist im heimischen Garten extra angepflanzt wurden, gibt es in der Nähe von Ettenstatt ein kleines Naturspektakel, das jedes Jahr zum Frühjahr wieder zum Besuchermagneten wird: Den Märzenbecherwald. In diesem unter Naturschutz stehenden Waldstück blühen zwischen Ende Februar und Anfang April unzählige Märzenbecher.

Märzenbecherwald Ettenstatt Altmühltal

Märzenbecher – was ist das?

Der Märzenbecher (auch bekannt als Frühlingsknotenblume oder Großes Schneeglöckchen) ist eine Blume. Wie alle Frühjahrsblüher ist auch er eine Pflanze, die aus einer Zwiebel wächst und wiederkehrend blüht. Jahr vor Jahr erfreuen also die Blumen, die sich hier auf natürlichem Weg ausgebreitet haben, die Besucher des Märzenbecherwalds bei Ettenstatt.
Ihren Namen hat die Blume übrigens von dem Monat, an dem sie meistens blüht – dem Frühlingsmonat März.

Der Märzenbecher ist streng geschützt. Er kommt nur noch selten vor und wächst in Gegenden mit feuchten, nährstoffreichen Ton- und Lehmböden. Daher solltet ihr aufpassen, die Pflanzen nicht zu beschädigen. Selbstverständlich ist es auch verboten, die Blumen zu pflücken oder auszugraben.

Märzenbecherwald Rundweg Ettenstatt

Märzenbecherwald bei Ettenstatt

Da die Blume so selten und besonders ist, ist sie sogar Teil des Gemeindewappens von Ettenstatt geworden. Hier ist der Märzenbecherwald sozusagen das Wahrzeichen.
Der Märzenbecherwald selbst ist ca. 12 Hektar groß und gilt seit den 80er Jahren als Naturschutzgebiet. Es gibt zwei ausgeschilderte, kurze Rundwanderwege, die durch den Märzenbecherwald führen.
Da die Märzenbecher sehr empfindlich sind, solltet ihr keinesfalls die ausgeschilderten Wege verlassen und eure Hunde dringend an die Leine nehmen.

Nicht unweit der blühenden Märzenbecher wartet noch ein weiterer Altmühltaltipp auf euch – die Steinernen Rinne bei Rohrbach. Hier könnt ihr sehen, was die Natur über Jahrhunderte hinweg erschaffen kann. Die 60 Meter lange Rinne ist bis zu einen Meter hoch und wächst stetig weiter. Ein schöner Ort zum Entspannen, Wandern und um die Natur zu genießen!

Bild

 

 

 

 

 

Noch nicht genug vom Märzenbecherwald?

Der Märzenbecherwald Ettenstatt ist natürlich nicht der einzige in Deutschland. Ebenfalls in Bayern, genauer gesagt bei Algersdorf im Nürnberger Land, gibt es einen etwa 1,5 Hektar großen Hang mit Märzenbechern. Am Schloss Grünau finden sich auch immer wieder Märzenbecher.
Ansonsten kennenwir noch den Märzenbecherwald bei Seibotenberg (Baden-Württemberg) oder zahlreiche kleinere Märzenbecherwälder in Österreich.

Märzenbecher Oberhochstatt Ettenstatt Altmühltal

Kanntet ihr das Phänomen Märzenbecherwald bereits? Wart ihr schon mal an einem solchen Ort? Wenn ja: An welchem und wie hat es euch gefallen? Gibt es andere blühende Wälder, die ihr empfehlen könnt? Ich freue mich über eure Kommentare und weitere Ausflugstipps!

Kerstin

SPASSWANDERWEG UND BEGEHBARE LINDE

Neulich wollten mein Freund und ich einen kurzen Rundwanderweg gehen und sind durch das Internet über den Spaßwanderweg gestolpert, der an einer begehbaren Linde vorbeiführt. Da kein Foto der Linde dabei war, dachten wir, man könnte sich die Linde dort ganz genau von außen anschauen, da sie vielleicht umbaut und damit begehbar ist.
Als wir dort waren, wartete aber eine ganz besondere Überraschung auf uns. Was wir auf dem Spaßwanderweg sonst noch erlebt haben, erfahrt ihr hier.

Da es momentan so heiß ist, es uns aber trotzdem nach draußen zum Altmühltal-entdecken zieht, wollten wir einen kurzen Rundwanderweg laufen, auf dem wir noch nicht unterwegs waren. Nach kurzer Suche stand unser Ziel für den Nachmittag fest: Der Spaßwanderweg 1 in der Nähe von Thalmässing im schönen Franken. Die Route Nr. 1 hat eine Länge von 6 Kilometern und führt direkt an der begehbaren Linde vorbei. Daher haben wir uns für diesen Rundweg entschieden.
Es gibt allerdings noch zwei weitere Spaßwanderwege in unmittelbarer Nähe.

Apropos: Leider führt der Großteil des Weges „durch freie Flur“. Das heißt, dass es nur an wenigen Stellen Schatten gibt – der Rundwanderweg empfiehlt sich also eher für etwas kühlere Temperaturen als die, die momentan herrschen ;)

Der Weg Nr. 1 führt vorbei an vielen Attraktionen für Groß und Klein und ist perfekt für Familien geeignet. Während dieser Rundweg für Kinderwägen stellenweise etwas schwer passierbar ist, wird vom Fremdenverkehrsverein Thalmässing stattdessen der Rundweg Nummer 3 empfohlen.

Unser Wanderweg führt uns vorbei an zahlreichen Tafeln mit lustigen Sprüchen und Witzen. Außerdem befindet sich direkt am Parkplatz ein hölzerner Dinosaurier, der zum Klettern einlädt. Ein Stamm mit Löchern, durch die man verschiedene Orte der Umgebung erkennen kann, bringt uns ebenfalls zum Schmunzeln. Denn hier sind auch Himmel und Hölle kartographiert.

Wir kommen zum Höhepunkt unserer kleinen Tour: Der begehbaren Linde.
Von außen wirkt der Baum zwar groß, aber leider etwas unscheinbar. Er ist ein Relikt aus dem 8. oder 9. Jahrhundert und hat allein deshalb schon Beachtung verdient. Doch als wir um den Baum gehen, finden wir immer wieder kleine Nischen, durch die wir letztendlich unter den Baum treten.

Ein atemberaubender Anblick, der mich etwas an eine Romanze oder einen Fantasyfilm erinnert. Die begehbare Linde ist ein wunderschöner Baum mit langen Ästen, die bis zum Boden reichen und dicht mit Blättern bewachsen sind. Ein grüner Vorhang legt sich zwischen euch und die Außenwelt. Definitiv ein Highlight. Hier lässt es sich bestimmt auch super bei einem guten Buch entspannen, da der Weg nicht zu überlaufen ist. Wenige Meter weiter befindet sich sogar eine Sitzgarnitur, die zum Verweilen einlädt.

Der Rundwanderweg ist durchaus einen Ausflug wert – ob mit oder ohne Kinder.
Seht ihr das genauso? Ich freue mich über eure Kommentare!

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

VORGESCHICHTLICHER WEG

Der Rundweg beginnt bei Waizenhofen, einem kleinen Ort 5 km südlich von Thalmässing und 9 km nördlich von Titting. Bei schönem Wetter starten hier Paraglider ihre Flüge. Einige Meter vor deren Startplatz findet man bereits die erste Infotafel mit einer Wegbeschreibung. Allgemein ist der Weg sehr gut beschrieben, weshalb man sich auch ohne extrige Wegbeschreibung gut zurechtfindet.

Thalmässing

Zunächst geht es bergab in Richtung Thalmässing. Dort befindet sich das Vor- und frühgeschichtliche Museum, in dem sich die Geschichte der Besiedlung der Region erkunden lässt. Das Museum ist auch für Kinder gut geeignet. So lassen sich sechs Epochen kennenlernen.

Archäologisches-Museum-Thalmässing

Weiter geht es durch den Wald, vorbei an einer vorgeschichtlichen Abschnittsbefestigung am Waizenhofener Espan und einem Grabhügel der Bronze- und Hallstattzeit. Diese Grabhügelfelder gehören zu den größten in Mittelfranken. Es besteht aus mehr als 35 Grabhügeln, die noch heute gut erkennbar sind. Nahe Gerbersdorf finden sich weitere dieser Grabhügel.
Im Thalachtal verlief vermutlich ein früher Weg zu einer alten Siedlungslandschaft. Hier wurden zahlreiche Funde aus frühen Zeiten sichergestellt.
Der Rückweg führt an Landersdorf vorbei, wo sich das Geschichtsdorf Landersdorf befindet. Rekonstruktionen von Steinzeithäusern und Gebäuden aus der Keltenzeit lassen sich hier bestaunen.

Fallschirm-Waizenhofen

Der Rundweg hat eine Länge von 12 Kilometern. Allerdings gibt es in der Gegend auch weitere Archäologische Wanderwege: Den Keltenweg mit einer Länge von 5 km und den Mittelalterweg mit 6 km.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

 

WALDGASTHOF GELÄNDER

Zwischen Eichstätt und Weißenburg an der B13 befindet sich der Waldgasthof Geländer. Er ist prima über Rad- und Wanderwege zu erreichen und deshalb für Besucher ein willkommenes Ausflugsziel. Aber das liegt nicht allein an der idyllischen Lage des Gasthofs. Besonders Familien schätzen das Ausflugsziel wegen der vielen Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder.

waldgasthof-gelaender

Besonders sehenswert: Die Tiergehege hinterhalb des Gasthofs. Hier lassen sich Rehe und Wildschweine aus nächster Nähe beobachten. Besonders die Schweine kommen recht nah an den Zaun heran.
Wem das noch nicht nah genug ist kann direkt gegenüber des Eingangs vom Gasthof die Tiererlebniswelt besuchen. In dem Ausstellungsraum befinden sich Tierpräparate.

wildschweine-altmuehltal-gelaender

Rund um das Geländer herum führt ein Naturerlebnispfad. Er hat eine Länge von etwa 3 Kilometern und ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Vor 2 Jahren wurde der Lehrpfad neu gestaltet. Hier lässt sich nun spielerisch alles rund um den Wald erfahren.

Und sollten die Kleinen dann immer noch nicht müde sein geht es auf zum Abenteuerspielplatz mit großem Trampolin und Kletterwand.

DAS VERLORENE DORF

Beim verlorenen Dorf handelt es sich um ein Kunstwerk von Stefan Schilling im Mittelpunkt der Dörfer Nennslingen, Gersdorf, Biburg und Wengen. Es besteht aus vier Edelstahl-Modellen von Häusern im Maßstab 1:8. Das Besondere daran ist, dass es sich um Rekonstruktionen von abgerissenen Jurahäusern aller vier Ortschaften handelt, die lange Zeit das Ortsbild prägten. Anhand einer Infotafel nahe des Kunstwerks erfährt man die Geschichte hinter den Häusern.

Das-verlorene-Dorf Verlorenes-Dorf-Nennslingen-Gersdorf-Wengen-Biburg

Das Haus aus Wengen beispielsweise brannte 1816 vor den Augen seines Besitzers. Einige Jahre später ging es über an seinen Schwiegersohn und bekam ein Backhäuschen sowie einen Stall. 1956 wurde das Jurahaus mitsamt seinem Legschieferdach komplett abgerissen.
Welche Geschichten hinter den anderen drei Häusern stecken?

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

Leider ist das verlorene Dorf in Google Maps nicht verzeichnet. Daher findet ihr hier eine Beschreibung:
Von Gersdorf in Richtung Biburg nach dem Ortsende links abbiegen. Das verlorene Dorf ist in den umliegenden Ortschaften (Nennslingen, Gersdorf, Biburg und Wengen) durch die typischen braunen Schilder gut ausgeschrieben und dadurch leicht zu finden.

 

MILCHAUTOMAT LINDENHOF

Fährt man die Landstraße von Petersbuch in Richtung Weißenburg, kommt man gar nicht an dem bemalten Anhänger kurz vor Oberhochstatt vorbei. Ein roter Pfeil zeigt den Weg nach rechts in Richtung „Milchautomat“.

Milchautomat_Lindenhof_Schild

Dabei handelt es sich um den Lindi Milchautomat am Lindenhof. Direkt vor dem Kuhstall befindet sich ein Häuschen, das 7 Tage die Woche, 24 Stunden geöffnet ist. Hier kann man frische Rohmilch, also unbehadelte Milch, für 70 Cent pro Liter selbst zapfen.

Milchautomat_Lindenhof

Die Frischmilch hält sich etwa 3-4 Tage, sollte aber möglichst zeitnah aufgebraucht werden.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

BECHTHAL BURGRUINE + WEIHER

Zwischen Titting und Nennslingen, direkt an der Anlauter, liegt Bechthal. Der kleine Ort hat etwa 100 Einwohner und befindet sich im schönen Anlautertal. Unweit davon entfernt befinden sich der Bechthaler Weiher und die Burgruine.

Burgruine Bechthal und Weiher im Anlautertal

Letztere war einst, wohl im 12. Jahrhundert, Stammsitz der Herren von Pechthal. Heute sind von der Burg nur noch Reste, wie der Bergfried und Teile der Mauer zu erkennen. Zerstört wurde sie vermutlich während des Dreißigjährigen Krieges.
Die Burgruine ist auch unter dem Namen „Waldeck“ bekannt.
Der Bechthaler Weiher zieht vor allem im Sommer zahlreiche Besucher an. Hier leben außerdem Karpfen, Zander und Schleie.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

Römer-Erlebnispfad Burgsalach

Es geht mal wieder hinaus ins Grüne. Denn wir begeben uns auf die Spuren der Römer. Wenn ihr vom Römerkastell Pfünz und anderen Fundstücken der Römerzeit noch nicht genug habt, bietet sich der Römer-Erlebnispfad bei Burgsalach hervorragend an, um bei einem gemütlichen Rundgang noch mehr über die Zeiten der Römer zu lernen.

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Zunächst einmal habt ihr die Wahl zwischen zwei Rundwegen. Die kurze Route hat eine Länge von etwa 6 Kilometern (etwa 2 Stunden), die längere Variante ist fast 13 Kilometer (etwa 4 Stunden) lang.

Obwohl ihr viele Sehenswürdigkeiten wie den nachkonstruierten Limesturm mit der kurzen Wanderung auch zu Gesicht bekommt, solltet ihr allein schon wegen dem Burgus den längeren Weg in Kauf nehmen.

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Was ist der Burgus?

Der Burgus ist ein Relikt aus der Zeit der Römer. Noch heute lassen sich die Ruinen bestaunen, die bis ins 3. Jahrhundert nach Christus zurückdatiert werden können.
Da leider nicht immer so sorgsam mit alten Bauten umgegangen wurde, wie es heute der Fall ist, sind nur noch die Grundmauern der Anlage erhalten. Diese wurden in den 60er Jahren im Rahmen eines Schulprojekts von Schülern und Lehrern des Christian-von-Bomhard-Gymnasiums in Uffenheim soweit saniert, wie sie noch heute zu sehen sind.

Der Burgus ist heute nicht nur denkmalgeschützt, sondern auch ein eingetragenes UNESCO-Weltkulturerbe. Geschichte pur direkt vor der eigenen Haustür, sozusagen.

Der Rundweg eignet sich auch hervorragend für Familien mit Kindern, da die einzelnen Stationen kindgerecht aufbereitet sind. So lernen die Kleinen alles über die Straßen der Römer und das einstige Kastell bei Burgsalach.

Kennt ihr noch weitere Orte, an denen man die Spuren der Römer sehen kann? Ich freue mich über eure Tipps im Altmühltal und ganz Deutschland!
Kerstin

WÜLZBURG

Auf der höchsten Bergkuppe der südlichen Frankenalb, auf 630 Metern Höhe, steht die Wülzburg. Einst befand sich auf der heutigen Festung das Benediktinerkloster St. Petrus und Paulus, welches aber 1588 bis 1610 unter Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach und Kulmbach abgerissen und zu einer schützenden Festungsanlage umgebaut wurde. Einzig ein Altarstein in der Kapelle ist aus dieser Zeit noch erhalten.

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Die Festung hat die Form eines Pentagramms, also eines fünfeckigen Sterns. Diese Konstruktion sollte einen bestmöglichen Schutz ermöglichen, da es keine Toten Winkel gibt und das Areal um die Burg so am besten einsehbar ist. Ein Angriff mit Übernahme wäre also nahezu unmöglich gewesen.
Eine weitere Besonderheit ist der Wülzburger Brunnen. Mit 143 Metern Tiefe zählt er zu den tiefsten deutschen Brunnen, kann aber nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin