FRANKFURT (ODER) (Gastbeitrag)

Wie sagt man so schön: „Alle guten Dinge sind drei“, irgendwie so geht der Spruch. Ich melde mich zum dritten und letzten Mal innerhalb dieses Projektes. Wer meine anderen Beiträge noch nicht gelesen hat, ich bin Lisa-Marie und blogge seit Anfang dieses Jahres wieder. Ich habe euch bereits Eisenhüttenstadt und Beeskow vorgestellt. Wie bereits bei diesen beiden Städten werde ich nicht zu weit ausschweifen und beschränke mich auf meine wirklich liebsten Orte.

Frankfurt-Oder

Fangen wir direkt mit meinem Lieblingsrestaurant an, dem Kometen.

Im Restaurant Kometen bekommt man fast alles, was das Herz begehrt, auf jeden Fall dürfte für jedermann was dabei sein und das Ganze zu einem fairen Preis. Ich finde es ist das beste Restaurant in der Stadt und auch mein persönliches Lieblingsrestaurant. Frankfurt (Oder) hat natürlich noch viele weitere Restaurants, wenn Ihr aber in das beste wollt, geht in den Kometen.

Kliestow

Kliestow ist ein Ortsteil von Frankfurt (Oder) und hat gerade mal knapp über 1.000 Einwohner. Übrigens ist dort auch mein Vater aufgewachsen und ich kann euch empfehlen für einen schönen gemütlichen Spaziergang diesem Örtchen mal ein Besuch abzustatten. Ihr werdet nicht enttäuscht sein. Schöne Häuser und Wege findet man dort. Das Restaurant ist glaube ich leider nicht mehr im Betrieb aber dafür gibt es noch eine schöne Badestelle.

Oder

Insel Ziegenwerder

Diese kleine Insel kann man ohne Probleme zu Fuß erreichen und es lohnt sich. Für einen schönen Spaziergang, ein Fotoshooting oder einem entspannten Picknick. Die Insel Ziegenwerder ist wirklich ein Besuch wert und ist auch besonders beliebt als Hochzeitslocation. Ich selbst gehe dort gerne Spazieren und gerade im Sommer sind dort auch des Öfteren Veranstaltungen.

Lisa-Marie bloggt auf chaosmariechen.de und macht bei der Aktion „Einmal quer durch Deutschland“ gleich mit 3 spannenden Gastbeiträgen mit.
Auf chaosmariechen.de schreibt Lisa-Marie über Reisen, stellt tolle Buchtipps vor und berichtet über Serien und Filme. Vorbeischauen lohnt sich!

BURG KIPFENBERG + GEOGRAFISCHER MITTELPUNKT BAYERNS

Dass das Altmühltal im Herzen Bayerns liegt, ist den meisten bekannt. Aber dass sich ganz in der Nähe der Kipfenberger Burg der geografische Mittelpunkt des Freistaats befindet vielleicht weniger.
1979 wurde vom Landesvermessungsamt München der Mittelpunkt Bayerns dort festgelegt. Seit 1980 schmückt ein Findling die Stelle. Seit letztem Herbst wurde die Stelle durch einen kleinen Aufenthaltsplatz it Sitzöglichkeiten und eine Infotafel ergänzt.

Geografischer-Mittelpunkt-Bayerns-Kipfenberg

 

Einige hundert Meter bergabwärts des geografischen Mittelpunkts steht die Burg Kipfenberg. Dorthin führt von Kipfenberg aus eine sehr enge, kurvige Straße und ein Wanderweg. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und ist für ihre starke Befestigung bekannt. Aufgrund derer überstand sie den Bauern- und den Dreißigjährigen Krieg unbeschadet.

Kipfenberg-Burg

Seit etwas mehr als 100 Jahren ist die Burg in Privatbesitz und zu großen Teilen bewohnt.
Die Vorburg ist jedoch dem Kipfenberger Römer- und Bajuwarenmuseum vorbehalten. Neben der Geschichte des Limes erfährt man hier viel über das germanische Kriegergrab aus dem 5. Jahrhundert, das dort nachgestellt zu sehen ist. Außerdem gibt es hier ein Café und einen Museumsladen.
Der Eintritt beträgt 5 Euro für Erwachsene, 2 Euro ermäßigt.

Kipfenberg-Burg-Museum

Kipfenberg-Roemer-Bajuwaren-Museum

WO DIE WESER EINEN GROSSEN BOGEN MACHT (Gastbeitrag)

Bremen ist einer der schönsten Städte in ganz Norddeutschland, solange man keinen Hamburger fragt. Ich weiß nicht was genau es an Bremen ist, das diese Stadt so besonders macht, vielleicht ist es auch einfach das Gesamtpaket, denn Bremen ist sehr abwechslungsreich.

Der Marktplatz

Es ist die Altstadt, die Bremen den besonderen Charme gibt. Hier kann man unglaublich viel Geschichte sehen und erleben. Auf dem Bremer Marktplatz steht das wichtigste Wahrzeichen der Stadt, wenn auch nicht unbedingt das berühmteste – der Bremer Roland. Sollte diese Statue eines Tages zerstört oder gestohlen werden und es ist den Bremern nicht möglich binnen 24 Stunden eine neue Statue aufzustellen, verliert die Stadt ihre Freiheit. Jedenfalls war das wohl früher so und aus genau dem Grund wurde der Roland während des zweiten Weltkrieges auch eingemauert. Ich muss zugeben, die Bremer sind etwas eigen, wenn es darum geht wichtige Sachen zu schützen.

Vom Markplatz aus, kann man den Dom sehen, sowie einige der alten Kaufhäuser und natürlich auch das Rathaus, hinter dem das wohl bekannteste Bremer Wahrzeichen steht. Theoretisch kann man die Bremer Stadtmusikanten an jeder Ecke finden, aber die meisten Leute wollen ein Bild mit denen hinterm Rathaus machen. Die Schnauze und die Beine vom Esel zu berühren bringt angeblich Glück, deswegen sind die auch so golden.

stadtmusikantenundroland

Der Schnoor

Wer schon immer mal ein Shoppingerlebnis wie in der Winkelgasse von Harry Potter haben möchte, sollte den Schnoor besuchen. Hier gibt es viele kleine besondere Geschäfte in verwinkelten Gassen und sogar das kleinste Hotel der Welt befindet sich hier. Im Schnoor gibt es so viel zu entdecken und auch wenn ich schon so oft dort war, finde ich immer wieder neue Details, die diesen Ort so besonders machen.

bremen

Die Böttcherstraße

Etwas weniger mittelalterlich als der Schnoor, aber trotzdem unglaublich schön ist auch die Böttcherstraße. Diese Straße ist nicht besonders lang, aber dafür ein einziges Kunstwerk mit Museen und einem Glockenspiel über wichtige Entdecker der Weltgeschichte. Jeden Tag zu drei verschiedenen Uhrzeiten zieht es viele Touristen hier her, um sich das Glockenspiel anzuhören und die Tafeln mit den Entdeckern zu sehen. In der Böttcherstraße gibt es übrigens auch eine Ständige Vertretung, wir trinken also nicht nur Becks in Bremen, sondern auch mal ein Kölsch.

glockenspiel böttcherstraße

Und wo macht die Weser jetzt ihren großen Bogen?

Am Osterdeich, dem besten Ort an warmen Sommertagen. Hier kann man gemütlich an der Weser entlang schlendern, entweder in Richtung Weserstadion oder in Richtung der Schlachte. Die Schlachte hat dabei den Vorteil, dass sich dort viele Biergärten und Restaurants befinden. Im Winter haben wir dort den „Schlachtezauber“, einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, auf dem Piraten das sagen haben.  Auf der anderen Seite der Weser befindet sich das Café Sand, wo sich an warmen Tagen viele Familien aufhalten, um am „Strand“ zu entspannen.

bremen-osterdeich

Melissa schreibt auf ihrem Blog  theadoptivesister.de hauptsächlich über das „Adopt a Student“-Projekt der Hochschule Bremen – und das auf Englisch und Deutsch! Hier erfahrt ihr alles über die Studenten, die Melissas Tante im Rahmen des Programms „adoptiert“ hat und ihre Erfahrungen mit dem Programm. Viele Informationen dazu, Reiseberichte und vieles mehr warten auf euch. Klickt doch mal rein!

BEESKOW (Gastbeitrag)

Zum zweiten Mal melde ich mich bei diesem tollen Projekt. Ich habe bereits Eisenhüttenstadt vorgestellt und verzichte deshalb auf eine weitere große Vorstellung. Nur kurz für die, die kein Interesse haben mehr über Eisenhüttenstadt zu erfahren. Mein Name ist Lisa-Marie und ich bin 19 Jahre alt. Heute stelle ich euch Beeskow vor und von mir wird noch ein dritter Beitrag über Frankfurt (Oder) folgen.
Ich gebe gleich offen zu, Beeskow hat nicht sehr viel zu bieten aber das was es hat, ist sehr schön.
Jetzt fange ich aber mit der Vorstellung unserer kleinen Kreisstadt an.

Schukurama
Wer das beste Eis aus Deutschland mal probieren möchte, kommt um einen Besuch im Schukurama nicht herum. Das Schokoeis hat nämlich eine Auszeichnung, für das beste Eis Deutschlands, erhalten. Wie gut das Schokoeis schmeckt, kann ich euch nicht sagen, da ich Schokoeis überhaupt nicht mag, aber das Vanilleeis ist köstlich. So ist aber leider auch der Preis. Dennoch sollte man es wirklich mal probieren. Wenn Ihr dann noch genügend Zeit haben sollte, müsst Ihr unbedingt gucken, ob ein Film der euch gefällt im Violet läuft. Das Schukurama ist nämlich Gleichzeitig noch ein Kino und das Violet ist ein ganz besonderer Saal. Dieser ist nicht wie ein normaler Kinosaal, nein er ist Luxuriöser. Abendessen kann man dort übrigens auch, ich habe dort selbst noch nicht gegessen aber meine Mutter sagt es ist himmlisch.

Beeskow-Schukurama-Eis

Crazy 66
Zu diesem Shop passt wortwörtlich die Bezeichnung der Laden um die Ecke. Crazy 66 ist ein kleiner Laden an einer Ecke um den Marktplatz herum und vorbeischauen lohnt sich. Dort gibt es nicht nur sehr schöne Klamotten, es gibt immer schöne Sachen im Sale. Wirklich immer. Da wird das kleine Frauenherz einfach befriedigt.

Der Park
Er ist nicht unglaublich groß und hat auch eigentlich nichts Besonderes aber ich finde er hat irgendetwas. Kennt Ihr das? Ich laufe sehr gerne durch ihn durch, auch wenn man innerhalb weniger Minuten durch ist, versprüht er einfach einem gewissen Scharm. Zum Fotos machen ist er auf jeden Fall perfekt geeignet.

Schuhkurama-Park

Lisa-Marie bloggt auf chaosmariechen.de und bereichert die Aktion „Einmal quer durch Deutschland“ gleich mit 3 spannenden Gastbeiträgen. Ihr dürft euch noch auf einen Ausflug nach Frankfurt an der Oder freuen! Vor einigen Wochen ging es mit ihr bereits nach Eisenhüttenstadt.
Auf chaosmariechen.de schreibt Lisa-Marie über Reisen, stellt tolle Buchtipps vor und berichtet über Serien und Filme. Vorbeischauen lohnt sich!

HAMBURG, MEINE PERLE (Gastbeitrag)

Heute darf ich euch auf die Reise mitnehmen. Wieder geht es bei „Einmal quer durch Deutschland“ in den Norden des Landes. Und zwar in die Freie und Hansestadt Hamburg. Die schönste Stadt der Welt, wie wir dort sagen. Hamburger sind nicht unbedingt für ihre Bescheidenheit bekannt.

Hamburg Rathaus Alster

Das Venedig des Nordens

Die zweitgrößte Stadt Deutschlands liegt direkt an der Elbe. Diverse künstliche Wasserwege – Fleete genannt – ziehen sich quer durch die Innenstadt. Zusätzlich haben wir noch die Alster, einen zum zweiteiligen See aufgestauten Fluss im Zentrum. Darum haben wir sogar mehr Brücken als Vendig!
Ok, die Hochbrücken unserer U-Bahn, die in der Stadt Hochbahn heißt und oft über den Straßen fährt, werden dabei mitgezählt. Viele sind es trotzdem.

An den Fleeten gibt es Villengebiete mit privaten Anlegern, Bürogegenden mit Pausenterrassen am Wasser und diverse Parks und wilde Grünflächen. Man kann sich an vielen Stellen Tretboote oder Kanus mieten oder mit überdachten und beheizten Booten Alster- und Fleetfahrten mitmachen. Dabei sieht man bedeutend mehr als bei den wesentlich touristischeren Fahrten durch den Hafen.

Alles südlich der Elbe gehört zum Stadtteil Harburg. „Echte“ Hamburger scherzen gerne, dass unterhalb der Elbe ja eigentlich schon Bayern sei. Harburger kontern dann mit „Und im Norden beginnt gleich Dänemark!“

Hamburg Hafen Kran

Der Hamburger Hafen

Der größte Teil des Hafens mit seinem internationalen Containerumschlag ist nur mit besonderer Erlaubnis zu betreten. Der „zivilere“ Teil, die Landungsbrücken und die Hafencity, sind touristische Aushängeschilder und oft sehr überlaufen. Trotzdem sollte jeder Besucher einmal über die Elbpromenade geschlendert sein, sich von den Möwen das Fischbrötchen klauen lassen und die ein- und auslaufenden Ozeanriesen bestaunen.
Endlich fertig ist die teure und imposante Elbphilharmonie, von deren Aussichtsplattform man einen schönen Blick über die Speicherstadt, ein Unesco Weltkulturerbe, hat. Elbaufwärts zieht sich die Hafencity, unser neuester Stadtteil. Dort wechseln sich Baustellen mit modernster Architektur und alten Backsteingebäuden ab.

Hamburg Speicherstadt

Die angebotenen Hafenrundfahrten können ganz nett sein, günstiger ist jedoch eine Fahrt mit der Fähre des ÖPNV.
Ein besonderer Tipp am Hafen ist Harrys Hafenbasar http://www.hafenbasar.de/ , eine Art Kuriositätenmuseum im Stil alter Wunderkammern.

Reeperbahn und Fischmarktbummel

Fußläufig vom Hafen liegt die sündige Meile der Reeperbahn. An den Wochenenden drängt sich dort das auswärtige Partyvolk in unzähligen Clubs, Bars und Theatern, dazwischen marschieren Leichte Mädchen und Junggesellenabschiede auf und ab.
Kann man anschauen, muss man aber nicht. Die meisten Hamburger gehen zum Feiern sowieso eher nach Ottensen oder in die Schanze – zwei Stadtteile mit vielen kleinen und eher individuellen Läden. Allerdings gibt es in St.Pauli, wie der Stadtteil um die Reeperbahn heißt, die beste Eisdiele der Stadt. https://www.luicellas.de/

Gemeinsam ist den Feiernden, dass man sich Sonntag früh auf dem Fischmarkt trifft. Das ist wirklich ein Markt, mit Obst und Gemüse, aber auch mit keifenden Fischhändlern, schwatzenden Bonbonverkäufern und Party-Ausklang beim Frühschoppen in der alten Fischauktionshalle.

Unternehmungen in Hamburg

Neben den Wasserwegen und den Hafen gibt es auch relativ viel Wasser von oben. Hamburg hat mehr Regentage als London! Aber die Niederschlagsmenge ist geringer, was zu einer größeren Menge an wolkenverhangenen Tagen mit feinem Sprühregen führt. Gepaart mit eher nordischen Temperaturen und oft kräftigem Wind nennt man es das „Hamburger Schmuddelwedder“. Regenschirme taugen übrigens wenig, dazu bläst es zu stark.

Das macht nichts, denn Hamburg hat über 50 Museen, noch mehr Theater, diverse Kinos und andere Dinge, die ein Dach über dem Kopf bieten.

Bei kurzfristigem Regen am Hafen lohnt sich ein schneller Besuch im kostenlosen Zollmuseum, historisch Interessierte nehmen das Hamburgmuseum und für die bildenden Künste gibt es gleich eine ganze Reihe Häuser mit wechselnden Ausstellungen. Und das duftende Gewürzmuseum oder die Mumien im Völkerkundemuseum sind auch für Museumsmuffel eine gute Wahl.

Das Miniaturwunderland am Hafen ist natürlich alles andere als ein Geheimtipp. Aber ich werde nicht müde zu betonen, dass es immer eine gute Wahl ist! Auch für Leute wie mich, die keine Modelleisenbahnen mögen. Aber das gesamte Gelände ist so liebevoll gebaut, mit so vielen lustigen oder merkwürdigen Szenen zum Entdecken, dass die Züge eh völlig nebensächlich sind. Wer es nicht so voll mag, kann auf der Homepage schauen, wann generell wenig Gäste erwartet werden. Besser sind aber die „Langen Nächte“, bei denen nach normalem Torschluß eine stark begrenzte Anzahl Leute auf der Anlage bleiben darf. Bei der Luxusvariante gibt es sogar noch zu den einzelnen Abschnitten passenden Fingerfood und Getränke.

Hamburg Landungsbrücken

Festival und Straßenfeste

Eigentlich ist in der Stadt immer irgendwo etwas los. Wenn nicht gerade eines der großen Events am Hafen stattfindet, gibt es sicher ein Filmfestival, Kulturfest oder Kunstmarkt. Dreimal im Jahr schlägt der Dom, unser Jahrmarkt, für vier Wochen in Innenstadtnähe seine Zelte auf. Die Sommerwochenenden sind voller Straßen- und Stadtteilfeste. Und jeden Donnerstag findet der Straßenmampf auf dem Spielbudenplatz in der Mitte der Reeperbahn statt. Eine Art kleines Streetfood-Foodtruck-Treffen in wechselnder Besatzung.

Von den unzähligen Wochenmärkten ist der Isemarkt eine besondere Perle. Er findet Dienstag und Freitag Vormittag unter der Hochbahnlinie zwischen den Haltestellen Hoheluftbrücke und Eppendorfer Baum statt und bietet neben einer guten Auswahl an Obst und Gemüse auch selbstgemachte Nudeln, vegane Backwaren und sehr viel Fisch und Meeresfrüchte.

Parks und Grünflächen

Hamburg ist eine sehr grüne Stadt. Neben mehreren großen Parks hat jeder Stadtteil seine eigenen kleinen Flächen, oft mit Wasser, Spielplätzen und Erholungsmöglichkeiten. Geocacher finden dort einige sehr schöne Runden, Jogger gute Rennstrecken und alle zusammen Grillflächen für die wenigen warmen und trockenen Tage. Die große Stadtparkwiese gegenüber des Planetariums ist extra dafür freigegeben und wer zu spät kommt muss lange einen freien Platz suchen.

Planten un Blomen in der Innenstadt ist der alte botanische Garten, gepaart mit Flächen vergangener Gartenschauen. Im warmen Halbjahr gibt es dort regelmäßige, abendliche Wasserspiele mit Musik. Und der kleine japanische Garten bietet Teezeremonien an. Nichts davon kostet Eintritt, nicht mal der Besuch im kleinen Tropenhaus.

Hamburg Friedhof Ohlsdorf

Der Friedhof Ohlsdorf, einer der größten Parkfriedhöfe der Welt, eignet sich auch zum Spazieren. Das mag sich merkwürdig anhören, es stimmt aber. Es gibt unzählige bewachsene Wege und Strecken zwischen riesigen Rhododendren, auf denen man nicht bemerkt, dass man sich auf einem Friedhof aufhält. Und auf den Straßen, die über den Friedhof führen, fahren sogar zwei Buslinien.
Abgesehen davon, kann man natürlich auch die Gräber einiger Berühmtheiten besuchen.

Vier Dinge, die man in Hamburg machen muss

  • Franzbrötchen essen. Das süße Plundergebäck ist absolut regional und manchmal schon 10 km außerhalb der Stadtgrenzen nicht mehr zu bekommen. Passt als Frühstück, zum Kaffee oder einfach zwischendurch.
  • Hochbahn fahren. Und glaubt mir – der öffentliche Nahverkehr mag nicht günstig sein aber ihr wollt ganz, ganz sicher kein Auto fahren. Schon gar nicht in der Innenstadt oder am Hafen. Und die Aussicht ist super.
  • Ob Platt fluchen. Wenn man schon kein Plattdeutsch spricht, dann lohnen sich wenigstens die Schimpfwörter. Zum Beispiel: Tünbüddel! Dösbaddel! Klei mi ann Mors!
  • Auf den Michel steigen. Unsere Hauptkirche bietet vom Turm einen tollen Blick. Es gibt einen Fahrstuhl aber wenigstens eine Richtung sollte man zu Fuß gemacht haben.

Melanie bloggt auf Traumchen.de Rezepte, DIYs und übers glücklich sein. Schaut doch mal bei ihr vorbei und findet heraus, wie schön es ist, Dinge selbst zu machen – und auch nur halb so schwer wie meist anfangs gedacht 😉
Für mich persönlich ist der Beitrag über Hamburg ein kleines Highlight – ich war dort bereits vor 5 Jahren und besuche die Hafenstadt diesen Herbst erneut. Melanies kleine Geheimtipps wie den Hafenbasar und die Eisdiele habe ich mir deshalb gleich mal notiert 🙂 Danke dafür!

SPASSWANDERWEG UND BEGEHBARE LINDE

Neulich wollten mein Freund und ich einen kurzen Rundwanderweg gehen und sind durch das Internet über den Spaßwanderweg gestolpert, der an einer begehbaren Linde vorbeiführt. Da kein Foto der Linde dabei war, dachten wir, man könnte sich die Linde dort ganz genau von außen anschauen, da sie vielleicht umbaut und damit begehbar ist.
Als wir dort waren, wartete aber eine ganz besondere Überraschung auf uns. Was wir auf dem Spaßwanderweg sonst noch erlebt haben, erfahrt ihr hier.

Da es momentan so heiß ist, es uns aber trotzdem nach draußen zum Altmühltal-entdecken zieht, wollten wir einen kurzen Rundwanderweg laufen, auf dem wir noch nicht unterwegs waren. Nach kurzer Suche stand unser Ziel für den Nachmittag fest: Der Spaßwanderweg 1 in der Nähe von Thalmässing im schönen Franken. Die Route Nr. 1 hat eine Länge von 6 Kilometern und führt direkt an der begehbaren Linde vorbei. Daher haben wir uns für diesen Rundweg entschieden.
Es gibt allerdings noch zwei weitere Spaßwanderwege in unmittelbarer Nähe.

Apropos: Leider führt der Großteil des Weges „durch freie Flur“. Das heißt, dass es nur an wenigen Stellen Schatten gibt – der Rundwanderweg empfiehlt sich also eher für etwas kühlere Temperaturen als die, die momentan herrschen 😉

Der Weg Nr. 1 führt vorbei an vielen Attraktionen für Groß und Klein und ist perfekt für Familien geeignet. Während dieser Rundweg für Kinderwägen stellenweise etwas schwer passierbar ist, wird vom Fremdenverkehrsverein Thalmässing stattdessen der Rundweg Nummer 3 empfohlen.

Unser Wanderweg führt uns vorbei an zahlreichen Tafeln mit lustigen Sprüchen und Witzen. Außerdem befindet sich direkt am Parkplatz ein hölzerner Dinosaurier, der zum Klettern einlädt. Ein Stamm mit Löchern, durch die man verschiedene Orte der Umgebung erkennen kann, bringt uns ebenfalls zum Schmunzeln. Denn hier sind auch Himmel und Hölle kartographiert.

Wir kommen zum Höhepunkt unserer kleinen Tour: Der begehbaren Linde.
Von außen wirkt der Baum zwar groß, aber leider etwas unscheinbar. Er ist ein Relikt aus dem 8. oder 9. Jahrhundert und hat allein deshalb schon Beachtung verdient. Doch als wir um den Baum gehen, finden wir immer wieder kleine Nischen, durch die wir letztendlich unter den Baum treten.

Ein atemberaubender Anblick, der mich etwas an eine Romanze oder einen Fantasyfilm erinnert. Die begehbare Linde ist ein wunderschöner Baum mit langen Ästen, die bis zum Boden reichen und dicht mit Blättern bewachsen sind. Ein grüner Vorhang legt sich zwischen euch und die Außenwelt. Definitiv ein Highlight. Hier lässt es sich bestimmt auch super bei einem guten Buch entspannen, da der Weg nicht zu überlaufen ist. Wenige Meter weiter befindet sich sogar eine Sitzgarnitur, die zum Verweilen einlädt.

Der Rundwanderweg ist durchaus einen Ausflug wert – ob mit oder ohne Kinder.
Seht ihr das genauso? Ich freue mich über eure Kommentare!

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

HÖXTER (Gastbeitrag)

Höxter – meine Wahlheimat. Denn ursprünglich komme ich vom Niederrhein, doch nun hat es mich ins Weserbergland verschlagen. Ganz anders sieht es hier aus, als in meiner Heimat und dazu tragen nicht nur die alten Fachwerkhäuser bei. Höxter ist auch sehr viel bergiger, als mein kleines Heimatdorf und hat deutlich mehr Einwohner und eine große Gastronomie. Hier Eckdaten über Höxter nieder zuschreiben, erscheint mir nicht wirklich passend, denn ich möchte euch Höxter heute ganz exklusiv aus der Sicht eines Neuankömmlings vorstellen.

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Knapp 2 Monate wohne ich nun schon im schönen Höxter, aber schon sehr viel länger fasziniert mich diese Stadt. Ich bin hier oft lang gefahren, wenn ich am Wochenende vom Wohnheim aus meinen Herzensmann besucht habe. Jedoch kam ich immer nur über die Weserbrücke und die eine kleine schmale Straße mit ihren hübschen Fachwerkhäusern, doch das hat gereicht & es war um mich geschehen!

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Kultur und Geschichte.

Höxter hat viel an Kultur und Geschichte zu bieten, was nicht nur am Weltkulturerbe Corvey liegt. Mitten in der Stadt gibt es viele schmale Gassen, viele unentdeckte hübsche Häuschen. An manchen Stellen liegen Stolpersteine, versehen mit Namen aus Zeiten, die die Menschheit lieber vergessen möchte. Nicht nur Stolpersteine, sondern auch das viel verteilte Kopfsteinpflaster, sind Zeugen aus alten Zeiten. Auch viele denkmalgeschützte Häuser kann man mit wunderschön verzierten Fronten bewundern und das finde ich mit das Schönste an der Innenstadt, denn ich war schon immer ein großer Fan von Freilichtmuseen mit Häusern und Geschichten aus alten Zeiten – bei einem Rundgang durch Höxter fühle ich mich immer wie in einem Freilichtmuseum!

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Naturgebiete

Nicht wenige Schritte außerhalb der Stadt findet man die Natur – sie ist trotz des kleinen Stadt-Charakters immer sehr präsent, da Höxter einfach von vielem freien Land und Wald umgeben ist. Egal in welche Richtung man fährt, es gibt immer ein hübsches Fleckchen Natur zu entdecken. An einem sonnigen Nachmittag sind der Herzensmann und ich zu einer wunderschönen Holzbrücke gefahren, die wir eines Tages beim Vorbeifahren entdeckt haben. Der kleine Ort war wie ein unberührter Fleck und trotz der Straße, die in unmittelbarer Nähe vorbei führt, konnten wir für einige Stunden die Natur genießen und den Alltag vergessen. Da ich ein richtiger Naturmensch bin, sind mir diese kleinen Auszeiten in der Natur natürlich sehr wichtig & in Höxter ist dies an vielen hübschen Orten möglich, denn es gibt hier die Erlesene Natur mit ihren Buchenwäldern, dem Wasserdrachen auf der Spur, Erfrischung im Reich der Prachlibellen und vielem mehr.

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Die Weser

Nicht einmal 1 Kilometer von unserer Wohnung entfernt kommt man zum Dampferanleger und damit auch zur Weser. Von Höxter aus kann man einen ganzen Nachmittag auf dem Dampfer über die Weser schippern, es gibt aber auch noch viele weitere Möglichkeiten die Weser zu erkunden wie mit dem  Kanu – hier gibt es auch die Möglichkeit an verschiedenen Anlegestellen anzuhalten und zu picknicken! Rund um die Weser führen aber auch zahlreiche Randwanderwege, so kann man der Weser auf über 500 Kilometern mit dem Fahrrad folgen. Dabei wird das Weserbergland vor allem von Burgen, Schlössern, Märchen- und Sagengestalten begleitet. Um Höxter herum führt aber auch ein kleiner Weg direkt an der Weser vorbei, der ideal für einen kleinen Sonntagsspaziergang mit anschließendem Kaffee oder aber einer kleinen Schwimmrunde im Godelheimer See geeignet ist.

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Freizeitanlage Godelheimer See

In unmittelbarer Nähe von Höxter, liegt der Godelheimer See mit seiner Freizeitanlage. Der See mit seinem hübschen Strand und Liegewiesen ist frei zugänglich (kein Eintritt) und liegt unmittelbar am Weserrandweg, sodass er die Möglichkeit für ein kleines Päuschen oder aber auch einen ganzen Tag Entspannung bietet. Wer mit dem Auto anreist, kann für 7€ den ganzen Tag am See parken, stundenweise gibt es eine Gebühr von 1,50€. Der See bietet aber nicht nur Badespaß, denn auch Tretboot- & Schlauchboot fahren ist ganz wunderbar auf dem hellblauen Nass. Auch für das leibliche Wohlergehen ist durch die Strandbar „Strandgut“ gesorgt. Zum Abschluss des Sommers gibt es dann noch das  Summer City Beats Festival am Godelheimer See.

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Rund um Höxter

Wenn man schon einmal das Weserbergland bereist, dann sollte man sich aber nicht nur auf Höxter beschränken, weitere sehenswerte Fleckchen sind zum Beispiel der Teutoburger Wald, die Klosterregion, Schloss Fürstenberg mit seiner Porzellanmanufaktur und Schloss Bevern, sowie die Externsteine und das Hermannsdenkmal.

Zum Schluss kann ich wirklich sagen, dass sich ein Ausflug in den Kreis Höxter wirklich sehr sehr lohnt! In der Innenstadt gibt es zahlreiche Restaurants und Cafes, in und um Höxter rum hübsche kleine Hotels und eine Menge an Natur, Kultur und Geschichte zu sehen & zu erleben!

 

Aileen bloggt über Cupcakes, Mode und ihre beiden Zwergkaninchen. Außerdem findet ihr auf -be happy. tolle Buchrezensionen und DIYs. Ein Blog, bei dem für jeden Geschmack und ganz bestimmt für jeden guten Geschmack etwas dabei ist.
Denn Aileen macht wunderschöne Fotos und schreibt sehr kreative Beiträge.
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