URLAUB IN DEUTSCHLAND – WARNEMÜNDE (Gastbeitrag)

Dichtes Gedränge – Erdbeben und überlaufene Strände – Südeuropa 2017

Der Süden Europas war im August 2017 hoffnungslos überlaufen. Durch die rückläufigen Türkei Urlauber und die unsichere Lage in Ägypten, wälzte sich 2017 im August eine Touristen Lawine nach Spanien, auf die Balearen und die Griechischen Inseln. Wer seinen Urlaub nicht anders legen konnte, zB. wegen der schulpflichtigen Kinder, musste sich mit den Massen am Strand arrangieren.
Die Erdbeben auf den Griechischen Inseln sorgten auch nicht unbedingt für Urlaubsfeeling.

Alternative – Urlaub in Deutschland

Dabei gibt es auch in Deutschland schöne Alternativen. Warst du schon mal an der Ostsee? Für mich war es diesen Sommer auch das erste Mal. Wenn man so ohne große Erwartungen losfliegt, wird man vielleicht auch weniger enttäuscht, aber für mich war Warnemünde ein wunderbarer Urlaub am Meer.

Warnemünde –  Ostseebad mit Geschichte

Sicherlich ist das Ostseebad nicht so mondän wie Timmendorf oder Sylt, jedoch hat es seinen eigenen Charme und es hat viele Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt.

Warnemünde war bereits um 1900 ein beliebtes Seebad für die feine Gesellschaft. Noch heute wird es als Luftkurort genutzt. Viele schöne alte Hotels zeugen noch von der edlen Vergangenheit. Heute ist das Seebad bunt gemischt besucht.

Hundefreundlich

Was mir gleich auffiel, war die Kinder- und Hundefreundlichkeit.
Es hat einen eigenen Hundestrand, an dem es sich mit dem Vierbeiner herzhaft toben lässt und Familien mit  Kindern eigentlich auch überall willkommen.

Die Familie wohnt in den vielen kleinen, privat geführten Pensionen, oder hat sogar ein eigenes kleines Appartement gemietet. Am alten Strom hat es eine Menge solcher kuscheligen und netten Pensionen und Appartementhäuser. Hunde sind in den meisten Hotels auch willkommen. Allerdings gegen einen kleinen Aufpreis.
Sogar das altehrwürdige Hotel Hübner, direkt am Strand, hat ein Herz für Vierbeiner.

Kulinarisches Angebot

Preislich kann es unterschiedlicher nicht zugehen. Von der guten und günstigen, schwimmenden Backfisch Bude am alten Strom, bis zum noblen Fischrestaurant. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei.
Dabei ist es ratsam,die üblichen Touristen Boulevards auch mal zu verlassen und sich in den vielen kleinen Gassen auf ein kulinarisches Abenteuer einzulassen.

Wetter – und Alternativen bei kühleren Tagen

Das Wetter an der Ostsee ist eigentlich im August durchwegs schön. Dieses Jahr war es jedoch etwas durchwachsen. Auch ich erlebte ein paar Regentage während meines zehntägigen Aufenthalts.
Alternativen zum Sonnenbaden sind aber durchaus da.

Die Stadt Rostock hat mich jetzt weniger überzeugt. Sie ist nunmal eine typische Hafenstadt mit wenig Charm. Doch zum Shoppen gehen allemal einen Ausflug wert.

Eine Wanderung entlang des Strands von Warnemünde in Richtung Wilhelmshöhe, oder ein Radausflug mit einem der vielen Räder, die man überall ausborgen kann, ist eine schöne Abwechslung vom Strandkorb Leben. Kleine versteckte Restaurants, am Strand oder in dem Waldgebiet, dass auf der fotogenen Steilküste wächst, laden zu einer Rast ein. Preislich auch wieder familienfreundlich.

Auch die Robben Aufzucht ist ein sehr netter Ausflug.
Was man aber unbedingt machen sollte, ist eine Hafenrundfahrt. Die Werften und großen Frachtschiffe sind ein beeindruckender Anblick für die ganze Familie.

Zoo Rostock – ein Besuch wert

An einem etwas kühleren Tag fuhren wir mit Bahn und Bus zum viel gerühmten Rostocker Zoo, den ich wirklich empfehlen kann. Das Darwineum ist sehenswert und auch so ist der Zoo mit seiner Lage mitten im Wald einen Besuch wert. Und wieder: Hunde erlaubt. An der Leine dürfen auch die Vierbeiner exotische Tiere besuchen.

Weitere Ausflugsmöglichkeiten sind Rügen und das nahe Dänemark. Beide Destinationen kann man an einem Tag Dank des Fährverkehrs ansehen.

Fazit

In Warnemünde ist für jeden Urlauber etwas dabei. Preislich kann man zwar nicht billig, aber preiswert Ferien machen.
Das Meer ist klar und sauber, es hat genügend Platz am langen weißen Sandstrand.
Hunde sind fast überall willkommen, genauso wie der liebe Nachwuchs.
Die Menschen sind freundlich und offen.

Die Umgebung ist sehr naturbelassen und hat keine störenden Betonbunker. Bis auf das Hotel Neptun. Damit kann man allerdings Leben.

Für mich eine Top Alternative zum überlaufenen Spanien und Griechenland im August.

Liebe Grüße
Marion vom LSLB Magazin

Habt ihr Lust auf weitere tolle Ausflugs- und Reiseziele bekommen? Marion vom LSLB-Magazin schreibt auf ihrem Blog über Reisen rund um die Welt – dabei hat es ihr Afrika besonders angetan. Auf dem Blog findet ihr außerdem tolle Rezeptideen und viele andere Themen, zum Beispiel Auto & Motorsport oder Wohnen & Design. Da ist für wirklich jeden Geschmack etwas dabei!

HANNOVER – Deutschlands grünste Stadt (Gastbeitrag)

Heute stellen Julia (20) und ich (25) euch unsere Heimat Hannover vor. Wir nehmen euch heute mit auf eine kleine Sight Seeing Tour die ihr selbst an einem Tag durchführen könnt wenn ihr hier seid. Durch die grünste Stadt Deutschlands erstreckt sich ein Wald durch fast alle Stadtteile.

Los geht’s mit dem Maschsee, auf dem ihr super Tretboot fahren oder einfach mal drum rum laufen könnt. Mit seiner zentralen Lage ist er ein beliebter Ort um den Tag  ausklingen zu lassen . Im Sommer findet hier das Maschseefest statt mit einem bunten Programm im Wasser und an Land.

Gleich neben dem Maschsee befindet sich das neue Rathaus, welches auf 6026 Buchenpfählen steht, und auch gern mal von Touristen mit einem Schloss verwechselt wird. Die Aussicht vom Turm des Rathauses ist einmalig, für ein paar Euro könnt ihr so lange oben bleiben wie ihr wollt und den Blick über die ganze Stadt und das Umland genießen!

Unweit des Rathauses liegt das Szene Viertel Linden und die Limmer Straße. In Linden gibt es viele schöne alte Häuserfassaden und auf der Limmer Straße findet ihr zahlreiche kleine Lokale die man unbedingt mal ausprobiert haben sollte. Auch die Boutiquen sind einen besuch wert, ab und zu findet man da sein neues Lieblingsteil was nicht jeder hat.

Ein Gefühl als wäre der königliche Garten eurer, bekommt ihr im großen Garten, einer von insgesamt vier Gärten, der sich gerade im Frühling und Sommer in voller Pracht entfaltet. Hier finden im Spätsommer die Feuerwekswettbewerbe statt die man sich auch super von der Graft aus ansehen kann. Ein besonders gern gewähltes Fotomotiv im Großen Garten ist das goldene Tor, das Schloss und Garten trennt.

Unsere Empfehlung für euer leibliches Wohl ist das Jim Block am Kröpcke. Dort gibt es ein breites Angebot  an köstlichen Burgern und Salaten, die ihr in einem modernen Ambiente genießen könnt. Das Jim Block versteckt sich leider ein wenig hinter dem Mövenpick, ist aber nichts desto trotz gut zu finden und direkt an der Haltestelle.

Sabine (Bienes Beauty Blog) und Julia (Food with love by Julia) kommen beide aus Hannover. Während Sabine über Mode und Beauty bloggt, dreht sich bei Julia alles ums gute Essen. Bei ihr findet ihr leckere Rezepte zum Kochen und Backen sowie Restaurantempfehlungen.
Bei Sabine hingegen ist der Blog momentan noch im Aufbau – ihr dürft euch also auf viele neue Beiträge rund um die Beauty-Welt freuen! Klickt doch mal bei beiden vorbei 😉

MAINZ (Gastbeitrag)

Hey ich bin Sara von sgkunst. Ich bin 21 Jahre alt, studiere Kommunikationsdesign in Wiesbaden und wohne seit über einem Jahr hier. In Mainz gibt es unglaublich viele schöne Ecken – viel zu viele, um sie alle in einem Beitrag unter zu bringen. Ich zeige euch heute die Plätze, die ihr innerhalb eines Tagesbesuches abhaken könntet 😉

Domplatz und Wochenmarkt
Jeden Dienstag, Freitag und Samstag könnt ihr hier frisches Obst, Gemüse und Eier direkt vom Bauern kaufen. Auch regionale Leckereien wie Backwerk oder Marmeladen könnt ihr dort bekommen. Manchmal finden hier Feste und Konzerte statt und dann steht einem ein Party-Zelt beim fotografieren im Weg. Läuft man einmal um die Ecke des Doms, findet man Weinstände, Fischverkäufer und Essensstände. Wenn man sich den Bauch vollgeschlagen hat und einen Cappuccino in einem der vielen Cafés getrunken hat, sollte man unbedingt einen Blick in den Dom werfen. Den spoilere ich jetzt nicht 😉

Das Rheinufer
Von hier kann man von der einen Landeshauptstadt zur nächsten schauen, denn Wiesbaden liegt auf der anderen Seite des Rheins. Nicht nur die Aussicht ist ein Traum. Entlang des Rheinufers finden regelmäßig Events, Feste und Märkte statt. Ich empfehle für die Second-Hand-Begeisterten vor allem den Krempelmarkt. Im Sommer öffnet auch der Stadtstrand an dem man wunderbar bei (etwas überteuerten) Drinks entspannen kann.

Die Altstadt
Mainz hat nur eine sehr kleine Altstadt, weil im 2. Weltkrieg fast alles zerstört wurde. Ein Straßenzug ist allerdings noch vollständig erhalten und auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier verstecken sich kleine Highlights wie eine alte Kirche, Läden mit handgemachter Ware und Kunst oder ein vollgestopfter Schallplattenladen. Tipp für die Alternativen unter uns: Biegt man am Ende der Straße, nachdem man ein Eis beim Italiener gegessen hat, schräg links ein, befinden sich zu linker Hand 2 Gothic-Läden.

Der Hauptfriedhof
Vielleicht ein eigenartiger Tipp. Für mich vergeht aber kein Urlaub ohne dass ich den örtlichen Friedhof besucht habe. Und der in Mainz ist garantiert einen Spaßziergang wert! Er ist riesig und bietet viele alte und neue übermäßig geschmückte Familiengruften und Grabstatuen.

Das Heiliggeist
Kommen wir jetzt zu meinem Lieblingsrestaurant! Das Heiliggeist befindet sich in einem fast 800 Jahre alten Gebäude, das früher einmal das Spital der Stadt Mainz war. Heute kann man bei entspannter Musik im Kerzenschein unter spätrömischen Bögen die Zeit vergessen. Die Karte wechselt ständig je nach Saison und das Essen schmeckt einfach fantastisch.

Passend zum Ambiente sind auch die Bedienungen ausgebildet. Bei dem vielen Chic sind die Preise jedoch noch erschwinglich.

Ich hoffe euch hat der kleine Rundgang durch Mainz gefallen und ihr kommt meine neue Heimat einmal selbst besuchen. Demnächst stelle ich euch auch meinen Geburtsort am Fuße des Erzgebirges vor. Seid gespannt.

Liebe Grüße > sara

Sara ist – wie ihr vielleicht bereits an ihren Beitragsfotos gesehen habt – eine begnadete Fotografin. Neben ihren schönen Fotos findet ihr auf sgkunst aber auch tolle DIYs, Rezepte und wunderschöne Kunst von Sara. Wenn euch schöne Dinge gefallen, solltet ihr also auf jeden Fall auf ihrem Blog vorbei schauen 🙂

MEIN LEIPZIG LOB ICH MIR (Gastbeitrag)

Schon Goethe war begeistert von dieser Stadt in Sachsen, die in den letzten Jahren einen wahnsinnigen Boom erlebt hat. Mit bis zu 16.000 neuen Einwohnern pro Jahr gilt Leipzig momentan als schnellst wachsenste Stadt Deutschlands. Schon lange haben wir Leipziger den Berlinern den Rang abgelaufen und sogar der Hype um diese Stadt bekommt hier einen eigenen Namen „Hypezig“ wird dieser Zuzug inzwischen betitelt. Überall sieht man Baustellen, Hotels und Wohnhäuser schießen aus der Erde.

Momentan sollen in Leipzig 582.777 Menschen auf 297,8 km² leben. Das sind inzwischen verdammt viele wenn man sich überlegt, dass es vor ein paar Jahren noch einen Wohnungsleerstand gab und man sich die schönsten Wohnungen aussuchen konnte. Heute ist das nicht mehr so und auch dank der vielen Touristen, die Leipzig für sich entdeckt haben, ist es hier inzwischen immer voll.

Versteht mich nicht falsch, Leipzig hat durchaus seine schönen Ecken. Das Völkerschlachtdenkmal sollte man gesehen haben, die Thomaskirche, den Marktplatz mit dem alten Rathaus und vor allem unseren wunderschönen Zoo, in dem ich nebenbei arbeite. Leipzig kann richtig schön sein, vor allem in den warmen Monaten. Dann sitzen sie überall, die Studenten, die Familien, die Arbeitskollegen. Es wird gegrillt, Vikingerschach gespielt und einfach die schönen Temperaturen genossen. Aber ab und an wünscht man sich doch einen Platz, an dem es ein wenig ruhiger ist. An dem man einmal zur Ruhe kommen kann. Besonders als Hundehalterin genießt man genau diese Orte – und das schöne ist: Man kennt sie!

Zwei meiner Lieblingsplätze möchte ich euch heute vorstellen und euch bei eurem Besuch in unserem schönen „kleinen Paris“ auch eine kleine Auszeit gönnen.

  1. Der „Störmi“

So wird er von uns einheimischen genannt, in den Reiseführern wird er sicher als Störmthaler See geführt. Er befindet sich ein kleines bisschen auswärts, wird aber inzwischen auch von den ansässigen Hop on and off- Bussen angefahren.
Wie alle Seen in und um Leipzig ist er künstlich angelegt worden, indem alte Braunkohletagebaus geflutet wurden. So entstand das Leipziger Neuseenland. Es war als Urlaubsparadies gedacht, quasi als Pause von der Großstadt. Bei vielen ist der Cospudener See bekannter und eben im Sommer auch überlaufen. Wenn wir aber unsere Ruhe und vor allem für die Hunde auch etwas Platz und Möglichkeit zum Laufen haben wollen, dann fahren wir zum Störmi. Dort gibt es zwar keinen Sandstrand, dafür aber wirklich Ruhe. Der See wird besonders von Hundehaltern genutzt und geliebt. Man liegt nicht dicht aneinander gedrängt, aber im Umkreis von 10 Metern hat man sicher mindestens einen hündischen Nachbarn. Wen das nicht stört, der kann hier getrost den ganzen Tag verbringen. Durch den natürlichen Bewuchs findet man durch die Büsche aber dennoch Schatten. Auf Bewirtung in Form von Eiscafes oder Ständen muss man aber an den meisten Plätzen verzichten.

Dafür kann man auch an kühleren Tagen die Möglichkeit nutzen und den See umlaufen. Das sind rund 20 Kilometer, also einen ganzen Tag sollte man dafür schon einplanen. Man kann entweder den asphaltierten Weg laufen oder rollen, oder sich am Ufer einen Weg suchen.

Besonders abends ist es dort wunderschön. Die meisten sind dann nämlich schon zu Hause und man hat den See gefühlt für sich alleine. Wer also eine kurze Auszeit von seinem Städteurlaub hat, sollte sich hierhin abends verirren und mit einem kühlen Bier den Sonnenuntergang genießen.

  1. Der Volkspark

Für alle, die nicht soweit raus fahren wollen ist der Volkspark ideal. Man erreicht ihn mit den Linien 1 oder 2 Richtung Lausen und steigt am Adler aus. Von hier sind es höchstens 10 Minuten zu Fuß und schon steht man in einem riesigen Park, in dem man keine Straßengeräusche oder Lärm mehr hört. Wer möchte kann sich auf den Wiesen niederlassen und ein Buch lesen oder sich einfach die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Vorsicht nur bei der ersten großen Wiese direkt am Parkplatz! Das ist eine Hundewiese und es gibt leider immer wieder Hundehalter, die die Hinterlassenschaften nicht wegmachen. Bevor ihr euch also neben die Hundehaufen legt, geht lieber ein paar Schritte mehr in den Park.

Wer dann keine Lust mehr auf diese Wiese hat kann im angrenzenden kleinen Wäldchen einen schönen Spaziergang machen und schauen, was man neben Bärlauch und Buntspechten noch entdeckt. Die Hunde haben hier auch eine ideale Möglichkeit sich die Pfoten zuvertreten und dank der Weißen Elster gibt es sogar die Möglichkeit die Füße ins kalte Nass zu legen.

Wer es lieber sportlich mag, der kommt im Volkspark auch voll auf seine Kosten. Unweit des Parkplatzes kann man sich Paddelboote ausleihen und eine schöne entspannte Fahrt über die Weiße Elster machen, man kann Fußballspielen oder auf dem angrenzenden Tennisplatz auspowern.

Auch wenn im Volkspark, besonders nachmittags, wesentlich mehr los ist als am Störmthaler See hat man nie das Gefühl, dass man von Menschenmassen erdrückt wird. Alle nehmen Rücksicht aufeinander und freuen sich, einen schönen und entspannten Nachmittag zu haben.

Ihr seht, Leipzig hat noch mehr zu bieten als die üblichen Touristen Hot-Spots. Und wenn ihr schon einmal den Osten besucht, so empfehle ich jedem hier unser DDR-Restaurant in dem ihr richtig typische Speisen aus dem Osten bekommt, mit denen hier jeder groß geworden ist.

Vielleicht laufen wir uns ja bald am Störmi oder im Volkspark über den Weg. Dann sagt mir doch kurz „Hallo“, ich würde mich freuen.
Eure Dini von Hundekind-Abby.de.

Dini bloggt auf Hundekind Abby über alles rund ums Thema Hund. Dabei ist Abby ein ganz spezieller Hund: Sie leidet unter einer Schilddrüsenerkrankung. Dini kennt die Tücken der Krankheit und berichtet vom Alltag damit. Hut ab dafür! 🙂
Egal ob ihr einen Hund habt oder nicht: Der liebevolle Blog von Dini ist auf jeden Fall einen Besuch wert 😉

BURGHAUSEN

Wenn ihr in Bayern lebt, werdet ihr bestimmt den Radiospot der längsten Burg Europas kennen. Klar, die Rede ist von Burghausen. Daher kenne zumindest ich die exakt 1051 Meter lange Burg.
Als Fan von alten Gemäuern war es also klar, dass ich einen Ausflug dorthin unternehmen will. Und das, obwohl Burghausen direkt an der Grenze zu Österreich liegt – also vom Altmühltal doch ein ganz schönes Stück entfernt.

Panorama-Burghausen

Nach einigen Stunden Fahrt – hier empfiehlt es sich übrigens vor allem während der Ferienmonate auf die Landstraße zurückzugreifen – waren wir dann endlich dort. Auf dem Weg zur Burg kommt man am Wöhrsee vorbei. Ein wunderschöner, klarer See, in dem man auch baden kann. Von dort aus lässt sich die Burg bestaunen und entlang einer Weide, auf der Schafe grasen, führen uns die Stufen nach oben zur längsten Burg.

Burghausen-Burg

Burghausen-Innenhof

Dort angekommen kann man entweder den wunderbaren Ausblick genießen oder das schöne Wetter im Restaurant genießen. Die Kulisse scheint auch bei Hochzeitsfotos sehr beliebt zu sein – denn allein in der ersten Stunde laufen uns drei Paare mitsamt Fotografen über den Weg.

Damit die Bildung nicht zu kurz kommt: Hier gibt es neben einer interessanten Burgführung auch drei Museen. Das Burgmuseum, das Stadtmuseum und zu guter Letzt ein Museum der Fotografie.

Burghausen-Burghof

Wenn ihr dann noch Zeit und Lust habt, solltet ihr den Rückweg auf der gegenüberliegenden Seite nehmen. Dieser führt euch direkt in die Stadt Burghausen. Am Stadtplatz angekommen könnt ihr entweder in Richtung Salzach spazieren oder ihr bestaunt die schönen Gebäude der Altstadt.
Schaut auch auf jeden Fall bei den Grüben vorbei. Das Stadtviertel entstand bereits im Mittelalter und beheimatet nicht nur zahlreiche Läden, sondern auch die Street of Fame. Ein echtes Muss für Jazz-Fans, denn hier haben sich einige bedeutende Jazz-Künstler verewigt.

Pfingstrosen-Mauer

PS: Auf dem Hin- (und auch Rückweg) über Österreich kommt ihr an einem Aussichtspunkt vorbei. Direkt an einer scharfen Kurve (auf der gegenüberliegenden Seite der Salzach) geht es zum Aussichtspunkt Burghausen. Biegt dort auf jeden Fall ab, der Blick über die Burg ist unbezahlbar!

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

RESIDENZ EICHSTÄTT

Wenn ihr euch heute auf einen Beitrag der Einmal quer durch Deutschland-Reihe gefreut habt, muss ich euch leider enttäuschen. Diesen Montag pausiert die Kolumne – dafür geht es nächste Woche mit viel Elan weiter. Ich freue mich schon auf Dinis Beitrag über Leipzig 🙂
Wenn ihr wissen wollt, welche Orte sonst noch so auf der Liste stehen, schaut doch mal bei der Liste mit den bisherigen Teilnehmern vorbei! Und falls ihr gern selbst noch mitmachen möchtet, meldet euch gern 🙂

Jetzt aber zum eigentlichen Beitrag. Leider nur ein kurzer Post, aber dennoch besser als gar nichts 🙂 Tut mir Leid, dass es momentan um Altmühltaltipps so ruhig geworden ist. Aktuell fehlt mir leider die Zeit zum bloggen, ich hoffe allerdings, dass das spätestens im September oder Oktober besser wird.

Residenz-Eichstaett-Landratsamt

Inmitten der Eichstätter Altstadt befindet sich die 1700-1702 erbaute ehemalige Residenz der Fürstbischöfe. Heute ist in den Räumen das Landratsamt. Der Spiegelsaal und das Treppenhaus können aber dennoch von Besuchern erkundet werden.

Residenz-Eichstaett

Das Treppenhaus wurde mit dem Marienbrunnen auf dem Residenzplatz 1777 durch Maurizio Pedetti erbaut. Wunderschöne Deckenmalereien lassen sich hier bestaunen. Ein echt toller Tipp – und hier könnt ihr auch ganz ohne Führung einen kleinen Blick erspähen 😉

Der bekannte Spiegelsaal, bei dem es sich einst um den Festsaal der Bischöfe handelte, steht für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Außerdem führen immer wieder Stadtführungen durch den Prunksaal.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

REGENSBURG (Gastbeitrag)

Diesmal entführe ich euch für die tolle Blogparade „Einmal quer durch Deutschland“ nach Regensburg.

Regensburg ist meine Heimatstadt und eine meiner Lieblingsstädte in Deutschland.  Einst war sie eine blühende Handelsmetropole und politisches Zentrum des Heiligen Römischen Reiches – mittlerweile ist sie eine der besten erhaltenen mittelalterliche Großstädte und auch seit 2006 UNESCO-Welterbe.

 Regensburg Dom

Die Altstadt von Regensburg

Bei schönem Wetter durch die Altstadt schlendern, gehört für mich zu einem absoluten Muss in Regensburg. Diese lässt sich gut selbst zu Fuß erkunden, doch auch eine Stadttour kann ich nur empfehlen. Zu den schönsten und originellsten gehören für mich die Führungen der Stadtmaus.

Die Stadtmaus bietet Erlebnisführungen und Genussabenteuer an. Zweiteres habe ich leider noch nicht gemacht, doch die Erlebnisführungen waren sehr spannend und interessant. Speziell geschulte Schauspieler und Stadtführer führen durch die verschlungenen Gassen von Regensburg und machen eine sonst etwas “trockene” Stadtführung zu etwas Besonderem.

Neupfarrplatz

Der Neupfarrplatz liegt mitten im Herzen von Regensburg. Die zwei bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind das Document Neupfarrplatz und die Neupfarrkirche. Hier herrscht auf jeden Fall immer ein reges Treiben, da sich dort auch der Kaufhof mit vielen Geschäften und Cafés/Eisdielen befindet. Weiter geht es zum Domplatz.

Domplatz

Der Domplatz ist wohl der bekannteste Platz Regensburgs, da der Dom die Hauptattraktion von Regensburg sein dürfte. Der Domplatz besteht besser gesagt aus zwei verschiedenen Plätzen, die jedoch inzwischen gemeinsam den Domplatz bilden. Den Dom St. Peter würde ich natürlich bei einem Besuch in Regensburg besichtigen – dieser zählt zu den bedeutendsten Leistungen der Gotik in Bayern! Falls ihr mehr über den Domplatz und seine spannende Geschichte erfahren wollt, kann ich euch die Tourismusseite der Stadt empfehlen. Vom Domplatz aus gehen wir Richtung Kohlenmarkt und Haidplatz.

Haidplatz

Der Haidplatz ist einer der ältesten und traditionsreichsten Plätze. Besonders schön ist der Lucreziamarkt in der Adventszeit, der auf dem ganzen Platz aufgebaut wird und bis zum Kohlenmarkt geht. Im Sommer sind vor allem die Freiplätze im Goldenen Kreuz empfehlenswert.

Bismarckplatz

Der Bismarckplatz ist der „kommunikativste“ Platz Regensburgs. Hier ist dank dem Stadttheater ein Haupttreffpunkt von Mensch und Kultur. Vor allem bei Studenten ist der Platz im Sommer sehr beliebt und deshalb meistens wirklich voll. Sehr zu empfehlen ist hier ein Essen in der Filmbühne!

Ausflugsziele rund um Regensburg

Von Regensburg aus lassen sich viele tolle Ausflüge in die nähere Umgebung machen. Eine sehr beliebte Unternehmung ist eine Schifffahrt auf der Donau zur Walhalla, einem der bedeutendsten deutschen Nationaldenkmäler des 19. Jahrhunderts. Viele Wanderwege und Radtouren starten in Regensburg oder führen durch die Stadt in das Umland  z.B. der Altmühltal-Panoramaweg oder der Donauradweg.

Abensberg, die Kelheimer Befreiungshalle und das Kloster Weltenburg zählen auch zu den meistbesuchtesten Touristenattraktionen in der Umgebung.

Dinge, die man in Regensburg machen muss

  • Einmal über die steinerne Brücke nach Stadtamhof spazieren
  • In einen Biergarten gehen (Tipp: Unter den Linden)
  • Die Stadtmaus am Haidplatz suchen
  • Eine Bratwurstsemmel der Regensburger Wurstkuchl genießen
  • Sich durch die Eisdielen durchprobieren

Mein persönlicher Geheimtipp

Sehr zu empfehlen ist ein Besuch des botanischen Gartens an der Uni Regensburg. Hier findet ihr viele schöne Plätze in der Natur, an denen ihr entspannen könnt. Außerdem ist der Eintritt kostenlos 😉

Sophia bloggt auf Sophias Welt über das Reisen und erkundet wunderschöne Orte rund um die Welt. Bevor ihr euren nächsten Urlaub plant, solltet ihr daher unbedingt auf ihrem Blog vorbei klicken – hier ist nämlich von Städtereisen bis hin zum Wanderurlaub für jeden was dabei.