WO DIE WESER EINEN GROSSEN BOGEN MACHT (Gastbeitrag)

Bremen ist einer der schönsten Städte in ganz Norddeutschland, solange man keinen Hamburger fragt. Ich weiß nicht was genau es an Bremen ist, das diese Stadt so besonders macht, vielleicht ist es auch einfach das Gesamtpaket, denn Bremen ist sehr abwechslungsreich.

Der Marktplatz

Es ist die Altstadt, die Bremen den besonderen Charme gibt. Hier kann man unglaublich viel Geschichte sehen und erleben. Auf dem Bremer Marktplatz steht das wichtigste Wahrzeichen der Stadt, wenn auch nicht unbedingt das berühmteste – der Bremer Roland. Sollte diese Statue eines Tages zerstört oder gestohlen werden und es ist den Bremern nicht möglich binnen 24 Stunden eine neue Statue aufzustellen, verliert die Stadt ihre Freiheit. Jedenfalls war das wohl früher so und aus genau dem Grund wurde der Roland während des zweiten Weltkrieges auch eingemauert. Ich muss zugeben, die Bremer sind etwas eigen, wenn es darum geht wichtige Sachen zu schützen.

Vom Markplatz aus, kann man den Dom sehen, sowie einige der alten Kaufhäuser und natürlich auch das Rathaus, hinter dem das wohl bekannteste Bremer Wahrzeichen steht. Theoretisch kann man die Bremer Stadtmusikanten an jeder Ecke finden, aber die meisten Leute wollen ein Bild mit denen hinterm Rathaus machen. Die Schnauze und die Beine vom Esel zu berühren bringt angeblich Glück, deswegen sind die auch so golden.

stadtmusikantenundroland

Der Schnoor

Wer schon immer mal ein Shoppingerlebnis wie in der Winkelgasse von Harry Potter haben möchte, sollte den Schnoor besuchen. Hier gibt es viele kleine besondere Geschäfte in verwinkelten Gassen und sogar das kleinste Hotel der Welt befindet sich hier. Im Schnoor gibt es so viel zu entdecken und auch wenn ich schon so oft dort war, finde ich immer wieder neue Details, die diesen Ort so besonders machen.

bremen

Die Böttcherstraße

Etwas weniger mittelalterlich als der Schnoor, aber trotzdem unglaublich schön ist auch die Böttcherstraße. Diese Straße ist nicht besonders lang, aber dafür ein einziges Kunstwerk mit Museen und einem Glockenspiel über wichtige Entdecker der Weltgeschichte. Jeden Tag zu drei verschiedenen Uhrzeiten zieht es viele Touristen hier her, um sich das Glockenspiel anzuhören und die Tafeln mit den Entdeckern zu sehen. In der Böttcherstraße gibt es übrigens auch eine Ständige Vertretung, wir trinken also nicht nur Becks in Bremen, sondern auch mal ein Kölsch.

glockenspiel böttcherstraße

Und wo macht die Weser jetzt ihren großen Bogen?

Am Osterdeich, dem besten Ort an warmen Sommertagen. Hier kann man gemütlich an der Weser entlang schlendern, entweder in Richtung Weserstadion oder in Richtung der Schlachte. Die Schlachte hat dabei den Vorteil, dass sich dort viele Biergärten und Restaurants befinden. Im Winter haben wir dort den „Schlachtezauber“, einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, auf dem Piraten das sagen haben.  Auf der anderen Seite der Weser befindet sich das Café Sand, wo sich an warmen Tagen viele Familien aufhalten, um am „Strand“ zu entspannen.

bremen-osterdeich

Melissa schreibt auf ihrem Blog  theadoptivesister.de hauptsächlich über das „Adopt a Student“-Projekt der Hochschule Bremen – und das auf Englisch und Deutsch! Hier erfahrt ihr alles über die Studenten, die Melissas Tante im Rahmen des Programms „adoptiert“ hat und ihre Erfahrungen mit dem Programm. Viele Informationen dazu, Reiseberichte und vieles mehr warten auf euch. Klickt doch mal rein!

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