GÖTTINGEN

Unser heutiger Ausflug führt uns zur meistgeküssten Frau der Welt nach Göttingen. Seit 1901 verdreht die Gänseliesel, das Wahrzeichen der Stadt Göttingen, Männern den Kopf. Der Grund, weshalb sie so oft geküsst wird, liegt bei den Studenten. Es ist Brauch in der Universitätsstadt, dass jeder frisch promovierte Doktor der Georg-August-Universität die Gänseliesel küsst. Dies nahm solche Ausmaße an, dass die Stadt 1926 ein Kussverbot erließ, woran sich allerdings kaum jemand hielt. Seit 2011, zum Gänseliesel-Jubiläum, ist dieses Verbot daher wieder aufgehoben.

Gänseliesel-Göttingen
Doch neben der berühmten Brunnenfigur hat Göttingen noch einiges mehr zu bieten.
Das Alte Rathaus und St. Jacobi zählen neben der Universität zu den bedeutendsten Bauwerken. Ebenfalls sehenswert ist die Paulinerstraße. Dort befindet sich das älteste Wohnhaus Göttingens, das im Jahre 1495 erbaut wurde.
Paulinerstraße-Göttingen
Besonderes Schmankerl: Etwas außerhalb von Göttingen, in Ebergötzen, befindet sich die so genannte Wilhelm-Busch-Mühle. Wilhelm Busch lebte von 1841-1846 bei seinem Onkel, einem Pfarrer, in Ebergötzen. Der erzog und unterrichtete den Jungen. Das Haus kann man unweit der Mühle, direkt gegenüber der Kirche, noch heute bestaunen. Der Besitzer der heutigen Wilhelm-Busch-Mühle hatte einen Sohn, Erich Bachmann. Dieser wurde zum guten Freund Wilhelm Buschs und wie oft behauptet wird Vorlage für Max in seiner berühmten Geschichte „Max & Moritz“. Angeblich soll Moritz den jungen Wilhelm Busch verkörpern.
In der Wilhelm-Busch-Mühle befindet sich heute ein Museum.
Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

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