Mythos Hinterkaifeck – Sonderausstellung im Bayerischen Armeemuseum

Wenn ihr aus der Region um Schrobenhausen kommt, ist euch das Verbrechen von Hinterkaifeck sicherlich ein Begriff.
Eine Familie, die entlegen im Einsiedlerhof Hinterkaifeck lebt, wird in einer Nacht im Jahr 1922 ermordet. Sämtliche Familienmitglieder, sogar die beiden kleinen Kinder, sterben auf qualvolle Weise.
Motiv? Unklar. Täter? Bis heute nicht gefunden.

Kein Wunder also, dass der Mordfall von Hinterkaifeck auch jetzt noch die Menschen bewegt. Zahlreiche Bücher auf Basis dieses Geschehens wurden schon veröffentlicht. Doch was in jener Nacht tatsächlich in Hinterkaifeck geschah, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.

Wenn ihr euch von dem Geschehen selbst ein Bild machen wollt, solltet ihr die Sonderausstellung „Mythos Hinterkaifeck“ im Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt auf keinen Fall verpassen.
Hier werden die Hintergründe der Tat sowie die polizeilichen Arbeiten spannend aufbereitet gezeigt. Die Beziehung der einzelnen Familienmitglieder zueinander, das Auffinden des Hofs nach der Tat und einzelne Zeugenaussagen werden hier aufgearbeitet.

Turm Triva Museum Ingolstadt

Wie ihr vielleicht erahnen könnt, hat mir die Ausstellung sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant, noch mehr Informationen über die Tat zu bekommen.

Die Ausstellung findet im Bayerischen Polizeimuseum im Turm Triva (beim Klenzepark) in Ingolstadt statt und ist nicht nur bei schlechtem Wetter ein echter Geheimtipp! Die Sonderausstellung ist noch bis September 2018 dort zu finden.

Bayerisches Polizeimuseum Ingolstadt

Öffnungszeiten:

Di-Fr     9.00 bis 17.30 Uhr
Sa-So  10.00 bis 17.30 Uhr

Eintrittspreise:

6,00 € (ermäßigt 5,00 €).
Er beinhaltet auch den Eintritt in die Dauerausstellung des Bayerischen Polizeimuseums. Hier könnt ihr alte Polizeifahrzeuge, Klamotten und Einrichtungsgegenstände aus alten Polizeiinspektionen bestaunen.

Ich wünsche euch viel Spaß bei eurem Besuch dort und freue mich über eure Erfahrungsberichte. Hat es euch dort gefallen? Könnt ihr euch vorstellen, die Ausstellung zu besuchen? 🙂
Ich bin gespannt!
Kerstin

Altmühlhexen – Richard Auer

Schon vor einigen Jahren habe ich mein erstes Buch von Richard Auer gelesen: Walburgisöl. Gereizt hatte mich dabei, dass es ein Regionalkrimi ist, der im Altmühltal spielt. Als Regionalbloggerin also das ideale Buch.

Altmuehlhexen-Richard-Auer-Heimatkrimi-Altmuehltal-Bayern

Nachdem ich mich allerdings mit der Hauptfigur der Geschichte nicht identifizieren konnte, war das Thema Regionalroman für mich vorerst vom Tisch – bis ich Altmühlhexen geschenkt bekam.

Klappentext:

„Beim „Hexenhammer“ am ehemaligen Eichstätter Richtplatz wird die verbrannte Leiche eines Politikers gefunden, der als letzter Nachfahre des einstigen Hexenjägers Fürstbischof Johann Christoph von Westerstetten galt. Hat die Debatte um die Eichstätter Erinnerungskultur ein Todesopfer gefordert? Zusammen mit Kollege Peter Hecht muss Kommissar Mike Morgenstern tief in eine finstere Vergangenheit eintauchen, um den Fall zu lösen …“

Altmuehlhexen-Buchrezension-Heimatkrimi-Altmuehltal

Ein spannender Rücktitel, der nicht zu viel verspricht. Denn im Buch geht es um die Hexenverfolgung in Eichstätt, die teils erschreckende Ausmaße annahm.
Immer wieder wird auch in der Realität darüber diskutiert, ein Mahnmal anzubringen, das an die Leiden der vielen Opfer erinnern soll. Denn die jetzige Gedenkstätte an der Henkerskapelle ist leider sehr unscheinbar. Mit diesem Thema befasst sich die Geschichte Altmühlhexen. Umwoben von einer Kriminalgeschichte, die den Kommissar Mike Morgenstern an viele bekannte Schauorte führt – beispielsweise nach Wellheim und an die Spindeltal-Ruinenkirche.

Heimatroman-Altmuehlhexen-Altmuehltal-Bayern

Dabei beschreibt Richard Auer die Orte sehr genau, sodass man sich gut vorstellen kann, selbst dort zu sein – selbst wenn man diesen Ort im Altmühltal noch nicht besucht haben sollte.

 

Für Heimatfans aus dem Altmühltal daher ein echtes Muss.

Das Buch kostet 10,90 €.
ISBN: 978-3-7408-0037-6

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Höhlenkundlicher Weg / Mühlbachquelle bei Dietfurt

Mitte Januar habe ich euch vom Edelbach in Eichstätt berichtet. Eine ähnliche Quelle mit nachgewiesenem unterirdischen Wasserlabyrinth und Tropfsteinen befindet sich bei Dietfurt: Die Mühlbachquelle. Dort waren wir vor einiger Zeit unterwegs und haben über den Höhlenkundlichen Weg die Gegend erforscht.
Was die Quelle so besonders macht und warum ihr den Rundweg unbedingt selbst gehen solltet, lest ihr hier 🙂

hoehlenkundlicher-weg-dietfurt

8 Kilometer und 15 Stationen führen durch den Höhlenkundlichen Weg, einen Schlaufenweg des Jurasteigs (Schlaufe 6). Je nachdem, wie schnell ihr zu Fuß seid, solltet ihr etwa zwei bis drei Stunden einplanen.
Startpunkt ist die kleine Ortschaft Mühlbach bei Dietfurt. Direkt hinter der Kirche von Mühlbach sprudelt die Quelle auf einem umzäunten Privatgrundstück. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein unscheinbarer, aber ungewöhnlich blauer Teich, ist das Ende eines unterirdischen Bachlaufs, der in eben dieser Quelle, der Mühlbachquelle, endet.

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Danach geht es erst mal steil bergauf. Aber nicht entmutigen lassen, sobald ihr es erst mal nach oben geschafft habt, verläuft der Weg relativ ebenerdig. Oben angekommen erwarten uns die nächsten Stationen. An nahezu allen Tafeln sind Fotos davon angebracht, wie es unter der Erde aussieht. Die Aufnahmen entstanden im Rahmen von Forschungsarbeiten und zeigen neben dem Donnerdom, einen eindrucksvollen unterirdischen Wasserfall, auch Tropfsteine und einen 300 Meter langen unterirdischen See.

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Aber auch oberhalb der Erdoberfläche bietet der Höhlenkundliche Rundweg kleine Highlights. Besonders eindrucksvoll: riesengroße, eingestürzte Dolinen am Wegesrand, an denen sich der Wasserablauf hervorragend erahnen lässt.

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Ein weiteres kleines Highlight: Der Ausblick von dem Plateau auf Mühlbach. Hier gibt es auch eine kleine Parkbank, an der sich selbst mitgebrachtes Essen und Trinken bei schönem Ambiente verzehren lassen. Ein Picknick mit Wow-Faktor, quasi 🙂

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Der Rundweg ist auch für Kinder gut geeignet, da es viele Erlebnisstationen gibt, an denen man viel lernen kann. Wie klettern die Höhlenforscher durch die engen Felsspalten und wie kommunizieren sie miteinander? All diese Fragen beantworten sich die Kinder spielerisch selbst, denn an den einzelnen Stationen lässt sich alles ausprobieren.

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Alles in allem ein sehr empfehlenswerter, super ausgeschildeter Rundweg, auf dem Jung und Alt viel lernen können. Falls ihr jetzt schon nicht mehr abwarten könnt und gleich sehen wollt, wie es unterhalb des Wanderwegs aussieht: Klickt doch auf der Homepage der Mühlbachquellhöhle vorbei. Tolle Infos rund um den Mühlbach und das Höhlensystem warten hier auf euch.

Ich freue mich immer über weitere Altmühltal-Tipps. Zwar ist meine Liste mit Orten, die ich gern besuchen möchte inzwischen sehr lang, aber wenn ihr noch weitere Quellen oder interessante Rundwege kennt, freue ich mich über euren Geheimtipp 😉
Und wenn ihr selbst schon die Mühlbachquelle besucht habt oder auf dem Höhlenkundlichen Weg unterwegs gewesen seid, freue ich mich natürlich auch über eure Meinung 🙂

Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Entdecken 🙂
Kerstin

8 Fakten über das Kloster Weltenburg

Wenn ihr vom Kloster Weltenburg hört, denkt ihr bestimmt erst mal an das recht bekannte Klosterbier. Doch die Benediktinerabtei hat noch einiges mehr zu bieten. Was das ist und was den Ort so besonders macht lest ihr hier.

1. Donaudurchbruch

Die Lage des Klosters Weltenburg ist einzigartig. Denn direkt an der Engstelle des Donautals, dem Naturschutzgebiet Donaudurchbruch (auch Weltenburger Enge genannt), liegt das Benediktinerkloster.
Schon 1840 wurde das Gebiet als Naturdenkmal ausgewiesen und ist neben der Insel Helgoland und dem Elbsandsteingebirge bis heute eines der Nationalen Geotope Deutschlands.
Grund hierfür sind die hohen Felswände, die unterschiedlichste Formationen zeigen. Besonders bekannt sind Peter und Paul zwischen Weltenburg und Kelheim. In den Felsen befinden sich zahlreiche Höhlen.
Durch seine Lage direkt an der Donau ist das Kloster allerdings auch gefährdet für Hochwasser. Nachdem in den vergangenen Jahren immer wieder schwere Überschwemmungen das Kloster heimsuchten, ist es seit 2015 durch einen zusätzlichen Hochwasserschutz geschützt.

2. Fähren, Schiffe und mehr

Durch die einzigartige Lage direkt an der Donau ist es naheliegend, das Kloster über den Schiffsweg zu besuchen. Zahlreiche Fähren z.B. von Kelheim fahren stündlich, während der Hauptsaison im Sommer sogar halbstündlich, zum Kloster. Die Fahrt mit der Fähre ist besonders dann ein Highlight, wenn man die Felsformationen bestaunen möchte. Alle Infos zu den Felsen werden während der Fahrt vom Kapitän des Schiffs vorgetragen.
Einige Wanderer wählen den Fußweg und genießen die Stille des Naturparks auf ihren Weg von Kelheim (vielleicht über die Befreiungshalle?) und wechseln dann mithilfe eines Boots nur noch die Flussseite. Dieses Übersetzen geschieht meist durch eine Seilfähre, mithilfe von hölzernen Kahnfahrtzillen. Mehr Infos dazu findet ihr hier.

3. Kirche als Kunstwerk

Die Klosterkirche in Weltenburg ist ein wahres Juwel. Bei ihr handelt es sich um eine Asamkirche, also um eine Kirche die durch die Brüder Asam geplant und gestaltet wurde. Als Baumeister der Kirche gilt Cosmas Damian Asam, der als Maler und Architekt im 18. Jahrhundert das Erscheinungsbild des Gotteshauses maßgeblich beeinflusste und prägte. Sein Bruder Egid Quirin Asam war als Stukkator der Klosterkirche tätig. Er ist auch im Deckenfresko der Kirche zu sehen.
Neben dem beeindruckenden Deckenfresko im rokkoko-geprägten Kirchenschiff sind auch die Orgel und die vier großen und kleinen Nischen echte Highlights. Das alles macht die Kirche zu einem Hauptwerk des süddeutschen Barocks.

4. Klosterküche

Das Essen der Klosterküche Weltenburg schmeckt so gut, dass es sogar eine eigene Website hat. Zahlreiche überlieferte Rezepte werden hier fleißig gesammelt und weitergegeben. So finden sich Rezepte rund um den Jahreskreis, für die Advents- und Weihnachts- genauso für die Fastenzeit. Von Asamtorte bis Zwetschgenkuchen sind hier nicht nur süße Leckereien, sondern auch deftige Mahlzeiten vertreten. Dabei werden sämtliche Rezepte selbstverständlich auch in der Klosterschenke serviert. Hausgemacht, mit viel Liebe und weit über die Region hinaus bekannt.

5. Klosterbier

Wie schon erwartet, ist das Weltenburger Klosterbier ein weiterer Grund, das Kloster zu besuchen. Denn die Klosterbrauerei ist die älteste Klosterbrauerei der Welt. Schon im 11. Jahrhundert wurde hier Bier gebraut.
Seit geraumer Zeit gibt es daher auch Führungen durch die Klosterbrauerei – selbstverständlich inklusive Bierverkostung. Für die Führungen gibt es neben den fest angebotenen Terminen an den Wochenenden auch Sonderführungen, die nach eigenen Wünschen vereinbart werden können. Alle wichtigen Informationen findet ihr hier.

6. Felsenkeller

Eng verwandt mit dem Klosterbier ist der Felsenkeller. Denn hier wurden einst die Bierfässer gelagert.
Heute findet sich im Felsenkeller das Besucherzentrum des Museums. Neben der Geschichte des Klosters mit zahlreichen Ausstellungsstücken wie Gesangbüchern, Siegeln oder Kleidungsstücken der Amtsträger ist hier eine Miniaturdarstellung des bekannten Donaudurchbruchs untergebracht.

7. Frauenbergkapelle

Kurz nach der Gründung des Kosters wurde die erste Kapelle auf dem Frauenberg nahe Weltenburg errichtet. Neben dem Rokokoaltar sind zwei aus dem 16. Jahrhundert stammende Holztafeln das, was die Frauenbergkapelle so besonders machen.

8. Kurse

Da es sich beim Kloster Weltenburg um einen sehr theologisch geprägten Ort handelt, ist es naheliegend, dass hier auch Kurse stattfinden. Neben Bibelseminaren und Kloster-Wochenenden, in denen man dem Glauben näher kommt und lernt, was hinter dem Klosterleben steckt, gibt es auch zahlreiche weitere Kurse, die besonders bei Kunstbegeisterten auf großen Zuspruch stoßen. An mehreren Tagen finden beispielsweise Ikonenmalkurse oder Kurse rund um die Kalkmalerei und Fresken statt. Besonders beliebte Kurse sind oft ein halbes Jahr vorher restlos ausgebucht.

Diese 8 Fakten rund um das Kloster Weltenburg machen den Ort so besonders und sorgen dafür, dass es immer wieder gern besucht wird.
Wart auch ihr schon mal in Weltenburg? Was hat euch dabei besonders gefallen?

Gibt es in eurer Gegend ein bekannteres Kloster? Was macht es so besonders? 🙂 Ich freue mich über eure Berichte!

Kerstin

Edelbach

„Der Edelbach läuft!“ – sagt man diesen Satz zu einem Eichstätter, dann weiß der vermutlich sofort, was damit gemeint ist. Denn die sprudelnde Quelle am Kloster St. Walburg ist ein Geheimtipp und ein Must Seen nach der Schneeschmelze oder starkem Regen.
Aber was hat es damit eigentlich auf sich?

Edelbach Eichstätt Kloster St. Walburg

Was ist der Edelbach?

Direkt an einem schmalen Felsspalt unterhalb der nördlichen Stadtmauer bricht er wie ein kleiner Wasserfall ins Tal – der Edelbach. Dabei steckt hinter dem „Bach“ deutlich mehr, als die meisten auf den ersten Blick vermuten. Denn der Felsspalt ist zugleich Zugang zur sogenannten Edelbachhöhle. Hier entspringt der Edelbach, was zahlreiche Expeditionen in die Höhle bestätigen können.

Edelbach Eichstätt Stadtmauer

Rund um Eichstätt hört man immer wieder, dass der Edelbach eine Art Druckventil eines unterirdischen Sees wäre, der mindestens bis nach Preith reichen soll. Sind die Bassins unter der Erde übervoll, zum Beispiel aufgrund von starken Regenfällen oder Schneeschmelze, fließt das übrige Wasser durch den Edelbach ab.
Trotz einiger Untersuchungen zu dem Thema ist diese Theorie bisher nicht bestätigt.

Die Expedition, die bislang am weitesten in die Edelbachquellhöhle, bei der es sich übrigens um eine Karstquelle handelt, vordringen konnte, stand nach 80 Meternvor einer Mauer aus Geröll.

Edelbach Eichstätt

Wo fließt der Edelbach?

Versteckt hinter den Klostermauern von St. Walburg tritt der Edelbach in einem Felsen heraus, der sich direkt unter der Eichstätter Stadtmauer befindet. Von hier aus stürzt das Wasser 8 Meter in die Tiefe und wird in einem Bassin aufgefangen.

Edelbach Eichstätt

Danach fließt der Bach vorbei an der ehemaligen Walburgisapotheke, gemeinsam mit dem Wasser aus dem Kapellbuck, zur Kneippanlage und schließlich hinein in die Altmühl.

Um den Edelbach besichtigen zu können, müsst ihr zum Kloster St. Walburg. Fragt dort am besten im Klosterladen, ob ihr euch die Edelbachquelle anschauen dürft. Die Nonnen dort sind sehr freundlich und werden euch den genauen Weg zeigen und die Tür dorthin öffnen.

Wann fließt der Edelbach?

Wer den Edelbach live sehen möchte, muss jetzt schnell sein. Denn das Spektakel ist inzwischen ziemlich selten geworden. Zuletzt rann der Edelbach vor viereinhalb Jahren, dieses Jahr ist es schon seit dem Abend des 4. Januar aktiv und wird wahrscheinlich nicht mehr allzu lang Sprudeln.
Also nichts wie los zum wahrscheinlich bekanntesten Wasserfall im Altmühltal 😉

Habt ihr euch den Edelbach schon mal angesehen? Wie hat es euch gefallen? Was denkt ihr: Ist an der Theorie mit den unterirdischen Seen etwas dran?
Kennt ihr noch weitere tolle Quellen? Ich freue mich auf eure Meinung!
Kerstin

Burgruine Treuchtlingen

Bestimmt ist euch schon aufgefallen, dass immer mehr Burgen und Bauten aus den alten Zeiten verfallen. Sind sie nicht aus irgendwelchen Gründen denkmalgeschützt oder in Hand des Freistaats, so scheint es, sind die goldenen Zeiten des Bauwerks vorbei.
Dass das nicht zwingend der Fall sein muss, zeigt der Burgverein Fördergemeinschaft Burg Treuchtlingen e.V. Denn dieser hat sich in den 70er Jahren gegründet und es sich zur Aufgabe gemacht, die Burgruine Treuchtlingen vor ihrem traurigen Schicksal zu befreien. Umfangreiche Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten waren die Folge.

Die teilweise rekonstruierte Burgruine in Treuchtlingen war einst eine Spornburg.
Das bedeutet, dass sie auf einem Bergsporn errichtet wurde und sich zu mindestens zwei Seiten am Abgrund des Bergs befindet. Früher war eine solche Lage nicht nur aus verteidigungstechnischen Gründen klug, sondern auch, weil sich so die Wasserversorgung leichter bewerkstelligen ließ. Für Brunnen musste an einer solchen Position oft weniger tief gegraben werden.
Kein Wunder also, dass sich mehrere Bauherren von Burgen im Altmühltal damals für eine solche Spornburg entschieden haben. Ein sehr bekanntes Beispiel hierfür ist die Burg Kipfenberg.
Heute ist die Burgruine Treuchtlingen übrigens auch als Obere Veste bekannt.

Seit 2010 ist das Gelände frei zugänglich und kann kostenlos bestaunt werden. Von hier aus bietet sich auch ein wunderschöner Blick auf die Stadt Treuchtlingen. Auch die Zisterne, die aus Originalsteinen wieder aufgebaut wurde und die Herdplatte der Burgküche sind kleine Highlights in der Burg.
Die Schlüssel für den Burgturm können nach Absprache bei der Gemeinde Treuchtlingen ausgeliehen werden. Hierfür ist oft eine kleine Kaution nötig, doch kommt man der Geschichte der Burg noch ein Stückchen näher.

Und wem das an mittelalterlichem Burgfeeling noch nicht genug ist: Alle drei Jahre findet auf der Oberen Veste ein besonderes Historisches Burgfest, das zwei Tage andauert und mit vielen Highlights glänzt. Zuletzt fand es im Juni 2016 statt – das heißt 2019 dürfen wir uns auf das nächste große Burgfest in Treuchtlingen freuen.

Wart ihr schon mal auf der Burgruine Treuchtlingen? Oder gibt es in eurer Gegend noch weitere spannende Ruinen, die wieder aufgebaut wurden?

Kerstin

 

Gute Vorsätze erreichen – 7 Tipps

Das Neue Jahr hat begonnen und damit wieder die Zeit der guten Vorsätze – abnehmen, weniger trinken oder rauchen, mehr Zeit mit Freunden oder Familie verbringen. Es gibt zahlreiche Vorsätze, die es leider aber meist gar nicht erst über den Status des „guten Vorsatzes“ hinaus schaffen. Sprich: Aus ihnen wird nie mehr als Wunschdenken.

Aber woran liegt das? Und was kann man tun, um seine guten Vorsätze zu erreichen? Ich gebe euch hier einige Tipps dazu.

Gute-Vorsaetze-einhalten

1. Konkrete Ziele
„Dieses Jahr nehme ich ab.“ Wenn euer Vorsatz so oder so ähnlich lautet, solltet ihr ihn dringend noch einmal überdenken und abändern. Schafft euch ein konkretes Ziel. Das Ziel Abzunehmen ist bereits mit einem Kilo erreicht – euer persönliches Ziel bestimmt noch nicht. Formuliert euer Ziel konkret aus. „Ich möchte 5 Kilo abnehmen“ oder „Ich möchte nur noch eine Zigarette am Tag rauchen“ ist hier schon ein guter Schritt.

2. Etappen führen zum Erfolg
Dass ihr von jetzt auf gleich nicht 10 Kilo leichter werdet oder plötzlich gar nicht mehr raucht, ist klar. Überlegt euch daher kleine Schritte. Bei Gewichtsabnahme können das einzelne Kilos sein, beim Rauchen ein gewisses Quantum an Zigaretten, das ihr zulasst. Sagt euch zum Beispiel: „Ich möchte eine Woche lang jeden Tag nur eine Zigarette rauchen.“ Ist dieses Etappenziel erreicht, habt ihr viel eher ein Erfolgserlebnis. Das spornt zum Weitermachen an.

3. Kleine Ziele stecken
Fast so wichtig wie kleine Zwischenziele ist es auch, das Hauptziel nicht zu weit entfernt zu planen. Versucht realistisch zu sein, wenn ihr euren guten Vorsatz formuliert – nur so könnt ihr ihn später auch einhalten. Lieber korrigiert ihr euer Ziel im Nachhinein nach oben und schießt so über euren eigenen Vorsatz hinaus. Das pusht das Ego und hilft dabei, sich beim Einhalten der guten Vorsätze wohl zu fühlen.

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